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Der
Mensch als SELBSTGESTALTER SEINES SCHICKSALS durch Anwendung geistiger
Prinzipien des HERMES TRISMEGISTOS
INNERER SEELISCHER REICHTUM - die innere
REALITÄT
Wer innerlich seelisch reich ist, hat damit
die Basis für ein wahrhaft sinnvolles, bejahendes, frohes Leben,
das er in innerer Freiheit selbstbewusst und selbstverantwortlich gestalten
kann.
Der Mensch ist fähig, SELBSTGESTALTER
SEINES SCHICKSALS zu werden durch die Anwendung der Hermetischen Prinzipien
und durch die SELBSTERKENNTNIS von:
WER BIN ICH ?
WOHER KOMME ICH ?
WARUM BIN ICH HIER ?
WOHIN GEHE ICH ?
WER IST DAS ICH ?
Wer wirklich seriös auf die Suche
geht, sich selbst zu entdecken, findet den größten, höchsten
und wertvollsten Schatz. Und der Mensch erkennt, dass er trotz seiner
äußeren Bildung, seines äußeren Images und seiner
äußeren Werte bisher nur ein dumpfes Raupendasein gefristet
hat.
Erkenntnis ist erst möglich, wenn man
die Chance der Unterscheidung wahrnimmt.
Ein einfaches Beispiel:
Ein Kind, das mit dem Bewusstsein aufwächst, dass der Sinn des Lebens
ausschließlich in materiellen Werten liegt - weshalb eine gute Schulbildung
angestrebt wird, damit durch einen guten Beruf das gute Einkommen und
dadurch das gute Leben gesichert ist -, ein Kind, dessen Bewusstsein also
vorwiegend auf äußere Werte fixiert wird, hat es schwer, unterscheiden
zu können zwischen äußeren Werten und innerem seelischen
Reichtum.
Es fehlt der andere Pol zur Unterscheidung. Dadurch fehlt die Vergleichsmöglichkeit.
Und darum gibt es keinen Maßstab zum Urteilen und zum Entscheiden.
Das menschliche Raupendasein
So hält der Mensch durch eine einseitige
Bildung, die vorwiegend auf äußere Werte fixiert ist, das dumpfe
Raupendasein für den "normalen" Lebenszustand. Auch die
Raupe kann auf ihrer Ebene Freude oder Befriedigung an ihrem Leben haben
- solange sie keine Vergleichsmöglichkeiten hat.
Erst wenn sie vom wundervollen, lichten
Leben des SCHMETTERLINGS hört, der sich frei fliegend in den Schönheiten
der Natur bewegt, entsteht die Sehnsucht nach diesem freien Lebenszustand.
Die Mehrzahl der Menschen fristet, ohne
es zu wissen, dieses dumpfe Raupendasein, das sie für den Normalzustand
hält, da echte Vergleichsmöglichkeiten durch fehlende systematische
Bildung nicht existieren ..... für die meisten.
Der wahre Mensch
Tatsächlich wollen wir durch die folgenden
Ausführungen Anhaltspunkte zu einer seriösen Ausbildung erleben,
welche Wege notwendig sind, um in uns, diesem äußeren Menschen,
den glorreichen Schatz: - den wahren inneren Menschen, zu finden in seiner
unsterblichen inneren GEISTIG-SEELISCHEN Größe.
Die großen geistigen Lehrer von der
Antike bis zur heutigen Zeit, zu denen u.a. auch namhafte Physiker, Gehirnforscher
und Biologen zählen, erkannten und anerkannten den Menschen in seiner
Dreigliederung als KÖRPER-SEELE-GEIST-Einheit.
Der geisteswissenschaftlichen Forschung
liegt die Erkenntnis und Erfahrung zugrunde, daß der wahre Mensch
ein unsterbliches geistig-seelisches Wesen ist, das nur vorübergehend
einen Körper trägt zum Zwecke einer "individuellen Bewusstseins-Evolution",
die nur auf der Erde möglich ist. Symbolisch und kurz dargestellt:
An den Reibflächen der Materie entzündet
sich das INDIVIDUELLE MENSCHLICHE BEWUSSTSEIN, um vom irdischen zum SELBSTBEWUSSTEN
GÖTTLICHEN BEWUSSTSEIN zu gelangen, und zwar im eigenen FREIEN WILLEN.
Der WAHRE MENSCH ist der im physischen Körper
lebende INNERE MENSCH, der als geistig-seelisches Wesen das Ebenbild der
GOTTHEIT ist.
In der Ur-Seele des geistigen Ur-Menschen
widerspiegelt sich und lebt das Göttliche Ur-Wort:
ICH BIN der ICH BIN.
In der SEELE individualisiert sich die GOTTHEIT
im Erkenntnisakt:
ICH BIN.
Die Lebensaufgabe des erkennenden Menschen
Die Aufgabe des um Erkenntnis ringenden
Menschen ist es nun, in seiner Seele das Göttliche ICH zu erleben.
Denn dieses ICH ist ja der Ausdruck der Göttlichen ALL-WEISHEIT,
ALL-LIEBE und ALL-MACHT.
Wenn der Mensch das Göttliche ICH in
sich erkennt, erringt und erlebt, lebt er in SEINEM GÖTTLICHEM GEIST
und daher in SEINEM WILLEN und kann in SEINER LIEBE schöpferische
Werke vollbringen.
Der Mensch lebt jedoch nicht ohne sein individuelles
Bewusstsein im HOHEN GÖTTLICHEN ICH. Der Sinn und das Ziel der menschlichen
BEWUSSTSEINS - EVOLUTI0N liegt ja gerade darin, "individuell selbstbewusst
und selbstverantwortlich im freien Willen" vom kleinen personenbezogenen
"Alltags-ich" - der uns allen gegebenen notwendigen Egozentrik
- sich zum HOHEN ICH zu entwickeln,
Nur als individuell selbstbewusstes "ich"
gelange ich zum HOHEN ICH. Es ist eine Steigerung und Entfaltung des Bewusstseins:
vom instinktiven -> zum unbewussten ->
zum bewussten -> zum überbewussten SELBST- oder ICH- BEWUSSTSEIN
zu gelangen.
Kann dies zu Stolz und zur Überheblichkeit
führen ? Das Gegenteil ist der Fall, nämlich:
Überheblichkeit, Stolz, Rechthaberei
usw. sind der Ausdruck unseres "kleinen ego's", unseres Egoismus'.
Im selben Ausmaß, in dem wir die egoistischen
Seiten in uns beobachten und erkennen und allmählich besiegen, im
gleichen Maße können wir bei richtiger Vorgehensweise potentiell
die Kraft, Weisheit und Liebe des HOHEN ICH erringen. Dies erfordert Geduld
und Disziplin und auch Tapferkeit, Rückfälle zu ertragen - möglichst
mit Humor.
Der Mensch ist prädestiniert, eine
grandiose Metamorphose zu erleben:
einen "Quantensprung im Bewusstsein"
Bloße Worte können niemals den
immensen inneren geistig-seelischen Reichtum ausdrücken, der sich
in schöpferischen Taten und Resultaten widerspiegelt, wenn der Mensch
systematisch - ausdauernd sich umfassend bildet, seinen hohen inneren
Wert zu entdecken, und diese geistigen Werte mutig in Wort und Tat einfließen
läßt.
Handlungen, die die Liebe und Weisheit zur
Grundlage haben, drücken sich im Laufe der Zeit in segensreich-machtvollen
Friedensstrategien aus. Unsere Zeit ändert sich rapide. In allen
Bereichen brechen alte Strukturen auf. Neue werden verlangt.
Das veränderte Denken - die Macht
der Gedanken
Neue Strukturen können nur durch ein
neues oder verändertes Denken der Menschen entstehen. Die alten Strukturen
basieren fast ausschließlich auf äußerem Profit, auf
äußerem Image, auf äußeren Machtansprüchen
- in Kürze dargestellt.
Der Mensch, der bereit ist, durch die Metamorphose
zu gehen, sollte sich der MACHT SEINER GEDANKEN bewusst werden. Denn aus
dem Gedanken, der Idee, der Vision ist alles entstanden und wird alles
entstehen. Die schöpferische Macht liegt in der IDEE, die zum WORT
wurde und dann zur TAT.
Das Studium der geistigen Gesetze des HERMES
TRISMEGISTOS zeigt die gestaltende Macht der Gedanken wie auch die innere
geistige Größe des Menschen auf.
Die WAHRE LIEBE
Der Mensch hat die Möglichkeit, seine
immensen inneren seelischen Kräfte und seine innere geistige Größe
zu erkennen und selbstbewusst und eigenverantwortlich sein Schicksal zu
gestalten zum Wohle von Mensch und Natur.
Die Gnade des menschlichen Seins liegt in
seiner Individualität:
in seiner Ich-Bewusstseins-Evolution: sich
vom kleinen "ich" zum HOHEN ICH
zu entwickeln.
Der Dünger zu diesem geistig-seelischen
Wachstum ist die LIEBE zum HOHEN ICH, zur individuellen GOTTHEIT in sich
selbst wie in jedem anderen. Auf der Stufe des HOHEN ICH's finden wir
die EINHEIT und die WAHRE BRÜDERLICHKEIT in dem EINEN - GOTT, der
in jeder Seele als ALL-LIEBE und ALL-WEISHEIT lebt.
Darum die Forderung: liebe Dich selbst,
so hast Du die Kraft, den anderen zu lieben.
Wie kann ich mich selber lieben, wenn ich
meine Unvollkommenheiten und daraus entstandenen Taten erkenne ?
Ohne den unscheinbaren Samen, der in der
dunklen Erde sein Leben fristet bis er sich hingibt, kann die herrlichste
Blume nicht geboren werden. Ohne das kleine Alltags-ich mit seiner individuellen
positiven und negativen Persönlichkeits-Struktur kann das HOHE ICH
nicht aus dem Menschen geboren werden.
Das kleine "ego" ist das "Samenkorn",
das in körperlich-irdisch-materiellen Verhältnissen allmählich
heranwachsen soll zur krönenden Blüte des HOHEN ICH.
Auch wenn das Samenkorn unscheinbar aussieht,
so hat es doch die ganze INFORMATION der herrlichen Blume in sich. "In
jedem Teilchen ist stets die Information des Ganzen". Und jedes Teil
drückt in seiner besonderen Form und individuellen Eigenart das GANZE
aus. Das Ganze gebiert die Teile, und das Ganze ist das verbindende, lebensspendende
und erhaltende Prinzip in allem. In unserer Darstellung ist das Ganze
das "Schöpferische Prinzip", die GOTTHEIT.
Darum sollen wir das Samenkorn, unser kleines
ich, das die ganze göttliche Information in sich trägt -, dieses
kleine Samenkorn-ich mit all seinen Schwächen und Unvollkommenheiten
voll akzeptieren, denn erst aus dem "ich" als "Embryo"
kann das wahre ICH herauswachsen.
Aber wir sollen jederzeit bereit sein, die
Schattenseiten unseres Alltags-ich zu erkennen und überwinden zu
wollen. Jede Überwindung ist ein Schritt zum HOHEN ICH.
Die individuelle innere Freiheit
Und dies bedeutet auch, dass sich nur jeder
selbst in freiem individuellen Willen entwickeln kann. Kein anderer kann
dies für uns tun. Wir können Ratschläge und auch Wissen
vermitteln oder uns anhören. Doch der FREIE WILLE des anderen muß
stets beachtet werden. Denn jeder kann nur selbst seine individuelle Bewusstseins-Entwicklung
auf seinem eigenen individuellen Weg in seinem eigenen individuellen Tempo
und mit seinem individuellen Willen vollziehen. Diese Aussage gilt für
den Erwachsenen. Kinder sollte man liebevoll-autoritär erziehen.
Damit wächst im Kind Disziplin und ein starker Wille, der für
eine spätere positive Selbsterziehung so notwendig ist.
Die Stufenleiter der Bewusstseins-Evolution
zeigt sich auf der klaren Linie vom ich -> zum ICH. Keiner kann sich
auf der Stufenleiter des anderen entwickeln, denn hier findet er nicht
sein eigenes ich, sondern das des anderen.
Daraus ergibt sich klar, daß man nicht
einen anderen Menschen anbeten oder sich ihm "blind" glaubend
unterordnen sollte. Still können wir im anderen das GÖTTLICHE
lieben wie in uns selbst.
Ohne egoistisches Ich - kein HOHES ICH
Hin und wieder bin ich bei diesen Ausführungen
in meinen Seminaren (siehe ALPHA-TRAINING®) bei einigen Zuhörern
auf Missverständnisse gestoßen, indem sie ihre Bedenken äußerten,
dass die Betonung des "ich's" doch ein rechter Egoismus wäre.
Und einige religiöse Systeme würden doch gerade von der "Auflösung
des ich's" sprechen.
Darum liegt mir eine klare Begriffsdefinition
am Herzen:
Ja, es geht um die Überwindung des
kleinen "ich's", jedoch keineswegs darum, ich-los - ohne Bewusstsein
seiner Individualität - im Nichts oder im All, oder in GOTT aufzugehen.
Worin soll dann der Sinn der Entwicklung des Menschen auf Erden liegen?
Der hohe Sinn liegt ja gerade darin, durch
die Gnade ein individuelles "Ich" sein zu dürfen, im Laufe
der Ich-Bewusstseins-Evolution auf der Stufenleiter des Ichs "selbstbewusst"
im Hohen ICH, im Göttlichen ICH BIN DER ICH BIN zu erwachen: ICH
UND DER VATER SIND EINS und Ihr seid alle MEINE Brüder.
Und wie kann "ich" dieses Hohe
ICH erreichen ?
Suchgruppe: "Wie kann ich" mein
HOHES ICH erreichen?
BEWUSSTSEINS-EVOLUTION
HERMETISCHE GESETZMÄSSIGKEITEN ZUR
GEISTIGEN ENTWICKLUNG
D I E W A H R E R E A L I T Ä T
Wir haben uns unter dem Stichwort "Lebenssinn"
- "Wer bin Ich?" erarbeitet, dass es ein "äußeres
ich" und ein "inneres ICH" gibt: den äußeren,
uns bekannten, Menschen und den inneren, uns noch unbekannten "wahren
Menschen"
Wie kann ich mich in diesen wahren Menschen
hinein entwickeln, und was erreiche ich dadurch?
Und was hindert mich eigentlich, dieses
verborgene HOHE ICH in mir zu entdecken und zu erleben? Manche Leser könnten
hier antworten: Meine täglichen Sorgen, meine Probleme, der enorme
Arbeits- und Zeitdruck, die Hetze und vieles mehr belasten mich so sehr,
dass ich dadurch gehindert bin, auch noch selbststudierend um Selbsterkenntnis
zu ringen.
Das 4. Hermetische Gesetz der POLARITÄT
Eines der sieben HERMETISCHEN GESETZE,
die ich in meinen Büchern und Seminaren u.a. ausführlich erläutere,
ist das 4. "Prinzip der Polarität". In Stichworten dargestellt
sagt es aus, dass alles polar ist:
schwarz/weiß, heiß/kalt, positiv/negativ usw. Und nur im Spannungsfeld
der Polarität von positiv und negativ kann der Mensch überhaupt
zu einer wahren BEWUSSTSEINS-EVOLUTION gelangen.
Das jeweils Negative wird als der notwendige Dünger dargestellt,
aus dem das ebenso jeweils Höhere, Bessere erwächst. Allerdings
nur, wenn der Mensch einerseits sich sein momentanes Problem tapfer, eventuell
analysierend und vernünftig betrachtet, um ihm dann andererseits
die ersehnte Lösung vorläufig als "inspirierende Vision"
entgegenzustellen.
Die Vision kann zu entsprechenden Aktivitäten inspirieren.
Das 1. Hermetische Gesetz , das ich später noch kurz erläutere,
sagt aus, dass alles aus der Idee, der Vision, entsteht, wenn dieser Vision
die notwendigen Taten folgen.
Solange der Mensch z.B. nur einseitig auf dem positiven Pol verharrt,
fehlt ihm der "Anreiz" zu Veränderungen. (Die Geisteswissenschaft
spricht vom "notwendigen 'Reiz' des sogenannten Bösen",
siehe das Buch: "DAS SONNENBEWUSSTSEIN" von M. Friebe.
Der Mensch würde im einseitigen VERHARREN z.B. auf dem positiven
Pol (der positiven Situation) zur Stagnation, zur Trägheit neigen,
denn es ist ja "alles so gut" !
Erst wenn der Mensch in Problemen und Sorgen steckt, ist die Möglichkeit
zum kreativen Denken gegeben, um sich durch notwendige Veränderungen
- auch in seinem eigenen Denken und Verhalten - ins Bessere hineinzuentwickeln.
Im ausführlichen Studium des Polaritäts-Gesetzes wird klar gezeigt,
dass der Mensch ohne den jeweils negativen Pol kaum eine Chance zu einer
Höheren BEWUSSTSEINS-ENTWICKLUNG hätte .
Mir fällt hier der Satz ein: Wen GOTT liebt, den prüft ER.
Allerdings werden wir an einer Höheren BEWUSSTSEINS - ENTWICKLUNG
gehindert, wenn wir uns einseitig auf das Problem fixieren. Diese Fixierung
verstärkt die innere seelische Problematik.
Noch ein kurzer skizzenhafter Einblick: Im Laufe der BEWUSSTSEINS-EVOLUTION
hat der Mensch die Chance, sich auf der Skala der Polarität von positiv
zu negativ zu positiv usw. immer mehr "aufwärts " wie in
einer Spirale zu entwickeln bis er im POL DER EINHEIT, in dem beide Pole
sich vereinigen, dem höchsten Pol, dem Höchsten Bewusstseins-Zustand,
dem ALL-BEWUSSTSEIN, bis der Mensch in diesem höchsten Pol selbstbewusst
erwacht: ICH UND DAS HÖCHSTE SIND EINS.
Im Spannungsfeld der Polarität hat der Mensch die Chance, sich vom
kleinen Alltags-ich zum HOHEN ICH zu entwickeln. Wenn er möchte.
Dies liegt in seinem eigenen freien Willen.
Das Drama der einseitigen SCHULBILDUNG
Die umfassende, tiefgreifende geisteswissenschaftliche
Forschung zeigt, dass der Sinn des menschlichen Seins in einer grandiosen
BEWUSSTSEINS-EVOLUTION besteht, an der jeder nur aus freiem Willen aktiv
teilnehmen kann oder auch nicht !
Mit nachfolgender Skizze gebe ich einen knappen, groben Einblick in die
erwähnte BEWUSSTSEINS-EVOLUTION:
Nun ist durchschnittlich der heutige Mensch
zu einem hohen Prozentsatz von seinem UNTERBEWUSSTSEIN manipuliert, ohne
dies zu wissen.
Der Mensch meint nur, er denkt, spricht und handelt "selbstbewusst".
Dies ist selten der Fall.
Die meisten Menschen sind Sklaven ihres Unterbewusstseins.
Nur in Stichworten möchte ich diese Darstellung in der Weise erhellen,
daß ich gleichzeitig durch "Hausaufgaben" dazu beitrage,
wie wir die "Schleier des Unterbewusstseins" lüften können,
um allmählich einen echten Eindruck von unserem wahren innersten
Selbst, dem HOHEN ICH, zu erlangen.
Leider trägt das öffentliche Schulsystem durch seine einseitige
Bildung dazu bei, dass das Bewusstsein des Kindes vorwiegend auf das äußere
"Wäg-, Zähl- und Messbare und daher Beweisbare" ausgerichtet
ist, das als einzig anerkannte REALITÄT gewertet wird.
GEIST und SEELE sind nicht wäg- und messbar, somit werden sie nicht
der anerkannten REALITÄT zugeordnet, und daher gibt es im öffentlichen
Schulsystem keine umfassende, seriöse Geistes-Seelen-Kultur, die
gleichwertig zu anderen Fächern unterrichtet wird, ja als Basis aller
Unterrichtsstunden dient .
Grob dargestellt: es wird der nackte Intellekt gebildet, der sich vorwiegend
auf die äußere beweisbare REALITÄT: Materie und Natur
ausrichten soll und damit ein äußeres Wertebewusstsein erlangt.
Der Intellekt wird jedoch nicht darauf ausgerichtet, um systematisch forschend
höhere geistig-seelische Werte erkennend zu erringen, um sie ins
äußere Wertebewusstsein bereichernd zu integrieren. Hier gelangen
wir zu segensvollen, ganzheitlichen Konzepten in allen Bereichen, die
unsere neue Zeit fordert.
Eine echte BEWUSSTSEINS-EVOLUTION als eigentlicher Sinn des menschlichen
Seins findet durch unser Schulsystem nicht statt, sondern das Gegenteil
wird bewirkt: die vorgenommene einseitige Bildung trägt zu einer
Bewusstseins-Einengung bei, die sich auch reduzierend auf die Gehirnaktivität,
vorwiegend der rechten Gehirnhälfte, überträgt.
Das 1. Hermetische Gesetz und die HAUSAUFGABE
Sowohl die Erkenntnisse wahrer großer
geistiger Lehrer als auch die Jahrtausende alten hermetischen Prinzipien
des altägyptischen Eingeweihten TOTH, als HERMES TRISMEGISTOS bei
den Altgriechen bekannt und verehrt, zeigen, dass alles aus der Idee,
dem Gedanken entsteht,
Das 1. Hermetische Gesetz sagt aus: Alles ist GEIST. Materie ist "verdichteter
Geist" - Geist in seiner langsamsten Schwingungsfrequenz.
Der Mensch benutzt die neutrale Substanz "Geist" und formt mit
seinem denkenden Ich-Bewusstsein daraus Ideen positiver oder negativer
Art. Diese Ideen und die auch daraus entstehenden Visionen können
zu Taten werden, die zu sichtbaren Produkten oder Situationen führen.
Alles Äußere widerspiegelt also die Gedanken- und Ideen-Qualität
der Menschen.
Der Mensch kreiert mittels seiner unsichtbaren, nicht wäg- und messbaren
und daher auch nicht beweisbaren Ideen und Gedanken die äußeren
sichtbaren, wäg- und messbaren Produkte oder Situationen.
Zum Beispiel: Krieg ist eine sichtbare, beweisbare Situation als Resultat
unsichtbarer geistiger Gedanken und Visionen.
Die PRIMÄRE REALITÄTSEBENE ist also die Ebene des unsichtbaren
GEISTES, aus der Ideen entstehen und bestehen .
Die SEKUNDÄRE REALITÄTSEBENE ist die sichtbare und beweisbare,
die aus der ersteren entstanden ist.
Alle wahren Ursachen liegen immer im Geist.
Max Planck sagte in seinem 1929 in Berlin gehaltenen Vortrag:
"Nicht die sichtbare und vergängliche
Materie ist das Reale, Wirkliche, Wahre, denn die Materie bestünde
ohne den Geist überhaupt nicht, sondern der unsichtbare, UNSTERBLICHE
GEIST ist das Wahre."
Die Hausaufgabe, die aus dem ersten Hermetischen Prinzip des Geistes entsteht,
lautet:
"WERDE ALLMÄHLICH MEISTER DEINER GEDANKEN, DENN SIE SIND DIE
"BAUSTEINE DEINES SCHICKSALS".
Das 3. Hermetische Gesetz der SCHWINGUNG
Ein weiteres Hermetisches Prinzip sagt
aus, dass alles SCHWINGUNG ist. Alles: sowohl Materie, die gleich Energie
ist, als auch Gedanken, die sich als informativ-energetische Schwingungsfelder
im Unterbewusstsein einnisten und rückwirkend stimulierend aufs Bewusstsein
einwirken, im Sinne dieser inneren Eindrücke weiter zu denken und
zu handeln. Und dadurch werden diese inneren informativ wirkenden Schwingungsfelder
beständig im Unterbewusstsein verstärkt, so dass sie immer massiveren
Einfluss auf unser Denken und Handeln ausüben. Das Unterbewusstsein
"befiehlt" dem Menschen, und er führt es mit seiner potentiellen
Intelligenz und Körperkraft aus, ohne dass er sich dieses Vorganges
bewusst ist. Denn der Mensch wird von seinem Unterbewusstsein manipuliert.
Wir können an keiner segensvollen BEWUSSTSEINS-EVOLUTION
teilnehmen, wenn wir uns nicht in das notwendige Wissen einleben. Gerne
möchte ich Ihnen Mut machen, möglichst mit Humor durchzuhalten.
Humor erleichtert so vieles.
Die manipulierende Macht des UNTERBEWUSSTSEINS
Stellen Sie sich vor: jedes Bild, das der
Mensch durch die äußeren Sinne wahrnimmt, wird ebenso vom Unterbewusstsein
gespeichert und wirkt ebenfalls stimulierend auf sein bewusstes Denken
und Handeln ein.
Wir können also sagen:
Der Input - die Software der Gedanken und
Bilder - bewirkt
den Output - die Hardware der Handlungen, Produkte, Situationen.
Der Mensch wird zum verantwortlichen Mitgestalter seines eigenen Schicksals.
Er ist in der Lage, eigenverantwortlich sein Schicksal zu gestalten, anstatt
Spielball des Schicksals zu sein,
Überlegen wir jetzt einmal, welchen unübersehbaren "Müll"
durch eine fehlende solide Geistes-Seelen-Kultur der Mensch im Laufe der
Zeit in sein Unterbewusstsein (ein Aspekt der Seele) unselektiv einfließen
läßt.
Zwar selektiert er die Nahrung für den Körper, keineswegs jedoch
für seine Seele, denn ihm fehlt das Wissen von der realen Existenz
der Seele.
Und diese inneren seelischen "Speicherungen", die auf unser
Denken und Fühlen massiv ungebremst einwirken - solange wir nicht
bewusst steuernd eingreifen -, diese inneren Speicherungen stellen unter
anderem unseren Charakter, unser erwähntes kleines Alltags-ich -
die äußere Persönlichkeit - dar.
Wir leben solange in einem eingeengten Bewusstseinszustand - trotz unserer
intellektuellen Bildung -, solange wir von diesen unbewussten inneren
Energiefeldern (Speicherungen) unbemerkt manipuliert werden.
Ohne es zu wissen, halten wir uns denkend und handelnd in den Grenzen
dieser inneren unbewusst wirkenden Muster auf.
Eine BEWUSSTSEINS-EVOLUTION erfordert, diese inneren Grenzen zu erkennen
und zu überwinden .
DER GRÖSSTE SIEG ALLER SIEGE IST DER SIEG ÜBER SICH SELBST -
nämlich über diese inneren, unbewußt wirkenden Muster.
Erst dann ist der Mensch wirklich frei, wenn er Meister seiner Gedanken
und damit Meister seiner unbewussten Speicherungen - auch Verhaltensmuster
genannt - geworden ist.
Und dazu gehört Durchhaltevermögen und Disziplin. Doch dieser
Einsatz erscheint gering, wenn die Früchte sich zeigen.
Denn hinter diesen verdunkelnden Schleiern der uns manipulierenden unbewussten
Speicherungen, die unser kleines Alltags-ich ausdrückt, hinter diesen
Schleiern erwartet uns das HOHE ICH, die UR-SEELE als Spiegel der GOTTHEIT.
Es ist der Ausdruck der Göttlichen All-Weisheit, All-Liebe und All-Macht
.
Symbolisch dargestellt: jeder Mensch geht schwanger mit der GOTTHEIT in
sich.
Diese geistige Tatsache sollte niemand einfach "blind" glauben,
sondern sich das Wissen selbst erringen.
Das 2. Hermetische Gesetz der ENTSPRECHUNG
und das CHRISTUS-BEWUSSTSEIN
Das 2. Prinzip des HERMES TRISMEGISTOS
könnte erhellend zum besseren Verständnis beitragen. Es sagt
aus: DAS OBERE ENTSPRICHT DEM UNTEREN DAS UNTERE DEM OBEREN. Und es wird
ausgeführt, daß das Prinzip der SCHWINGUNG die Verbindung von
OBEN zu UNTEN und umgekehrt herstellt. Beim näheren Betrachten dieses
Prinzips ergibt sich das Bild,
DASS ALLES MIT ALLEM UNIVERSAL VERNETZT
IST -
eine universale Einheit darstellt, in der sich die unzähligen Vielfältigkeiten
zeigen, die alle Teil der Einheit sind.
Beim genauen Studium der miteinander vernetzten geistigen Gesetzmäßigkeiten
lässt sich erkennen, dass geistig-seelisch jeder Mensch mit jedem
anderen verbunden ist. Geistig gesehen sind wir alle Brüder und Schwestern.
Assoziieren wir jetzt einmal mit dem Ausdruck DAS OBERE, das höchste
Bewusstsein als die SCHÖPFERKRAFT, - den Begriff GOTT.
DAS OBERE ENTSPRICHT DEM UNTEREN - die Schwingungsfelder
sind das verbindende Prinzip.
Und das UNTERE assoziieren wir mit dem "irdischen Menschen".
Erkennen Sie das Bild?
DAS OBERE das Höchste Bewusstsein GOTT
strömt durch die verbindenden Schwingungsfelder in das sogenannte
UNTERE, den irdischen Menschen.
DER MENSCH IST TRÄGER DER GOTTHEIT, er birgt in sich das HÖCHSTE
GÖTTLICHE BEWUSSTSEIN.
Jeder Mensch ist prädestiniert, sich
vom irdischen Bewusstsein, dem kleinen Alltags-ich
zum Göttlichen Bewusstsein, dem HOHEN ICH zu entwickeln.
Symbolisch könnte man sagen: GOTT opfert sich in den Menschen hinein,
damit der Mensch im Laufe seiner BEWUSSTSEINS-EVOLUTION im HÖCHSTEN
BEWUSSTSEIN, in GOTT, selbstbewusst erwachen oder auferstehen kann:
ICH UND DER VATER sind EINS ist der Ausdruck des CHRISTUS - BEWUSSTSEINS
als SCHÖPFERKRAFT in allem: sowohl den Kosmos erfüllend - der
KOSMISCHE CHRISTUS und die Erde durchdringend (wie oben so unten) als
auch zugleich verborgen in der Seele eines jeden einzelnen Menschen als
das individualisiert GÖTTLICHE BEWUSSTSEIN mit dem Ausdruck ICH BIN.
Die Achtung der individuellen FREIHEIT
des anderen
Ich habe mir diese Erkenntnis in der jahrzehntelangen
Auseinandersetzung mit der philosophischen Geisteswissenschaft errungen,
und ich möchte niemanden veranlassen, mir dies "einfach zu glauben",
sondern jeder sollte selbst - wenn er dies möchte -, sich dieses
Wissen erringen. Nur das selbst aus freiem Willen errungene Wissen, das
auch so gut es geht gelebt werden soll - hilft, Zweifel zu überwinden
und in einer tiefen Überzeugung zu leben. Ohne sich "wissend
zu fühlen", denn in der theoretischen Erkenntnis der alles durchdringenden
Weisheit wächst eine innere Bescheidenheit. Ich erlebe im Rahmen
meiner Möglichkeiten dieses alles durchdringende schöpferische
Bewusstsein als das GÖTTLICHE LEBENSPRINZIP in allem, dessen sich
der Mensch durch die Gnade seines denkenden Ich's allmählich erkennend
bewusst werden kann, wenn dies sein Wille ist.
Niemand kann ihn dazu zwingen, und er sollte sich nicht manipulierend
bedrängen lassen, denn wer sich manipulieren läßt, unterstützt
das Negative.
Und ich erkenne und erlebe immer deutlicher, dass es neben dem notwendigen
seriösen Wissen auf diesem Gebiet - das ständig vertieft werden
sollte - ganz besonders die LIEBE ZUM GÖTTLICHEN LEBENSPRINZIP in
allem und vor allem in sich selbst wie in jedem anderen ist, die dem Bewusstsein
zur ENTFALTUNG verhilft.
Da es um die Evolution des Ich-Bewusstseins geht: vom kleinen personenbezogenen
"Alltags-ich" zum HOHEN GÖTTLICHEN ICH - kann dieser Weg
nicht durch Trance-Zustände erreicht werden, sondern stets nur durch
das eigene selbstbewusst wahrnehmende Ich-Bewusstsein.
Darum ist es so wesentlich, niemanden bedrängen oder überzeugen
zu wollen, damit greifen wir in den freien Willen des anderen ein, der
sich nur auf seine individuelle Weise entwickeln kann .
Auch wenn ich mich im Sinne dieser aufgeführten notwendigen Geistes-Seelen-Kultur
vorwiegend auf geisteswissenschaftliche Erläuterungen konzentriert
habe, so bedeutet dies keineswegs ein "Abheben vom Alltag".
Im Sinne der REALITÄT kann es nur um GANZHEITLICHE KONZEPTE gehen:
eine echte, seriöse Spiritualität mit der daraus resultierenden
wahren Ethik in alle Bereiche praktizierend zu integrieren: in Bildung,
Wirtschaft, Politik, Technik, Wissenschaft, Kultur usw. Hieraus ergibt
sich eine inspirierende Hoffnung für eine erfreuliche Zukunft
Es ist für den Menschen, der die Sehnsucht nach einer wahren BEWUSSTSEINS-EVOLUTION
hat und die dazu notwendige Gedanken-Kultur praktiziert, erlebbar, durch
die erwähnte ENTFALTUNG des Bewusstseins die bisher vertraute dreidimensionale
REALITÄT zu durchdringen und in die multidimensionale REALITÄT
sich bewusst wahrnehmend einzuleben.
Auch einige Physiker unserer Zeit haben die herkömmlich engen Grenzen
der Materie forschend und erkennend durchbrochen und erleben diese multidimensionale
Realitätsebene. Mit Ehrfurcht und Liebe sprechen sie nunmehr vom
GÖTTLICHEN, von der SCHÖPFERKRAFT, in jedem Teilchen, in allen
Bereichen und in allen Lebensprinzipien, oben wie unten.
Wir leben in einer neuen Zeit, die ein verändertes, neues Denken
erfordert, um neue höhere Realitäts-Dimensionen zu erkennen
und den herkömmlichen engen Realitäts-Begriff zu erweitern.
Wenn wir diese neue Denken in alle unsere Planungen und Aktivitäten
einfließen lassen, gehen wir einer hoffnungsfrohen, erfreulichen
Zukunft entgegen.
Ich wünsche Ihnen Freude am Leben.
NEIDER
UND FAULHEIT
Neidische, demagogische "Verbraucherschützer"
und "Umweltschützer", neocheatende Politiker und Bürokraten,
bösartige Diktatoren und Ayatollahs reißen genügend Macht
an sich, um ihre neidischen Zerstörungen direkt auszuüben. Um
diesen Neid aber zu verschleiern, operieren Politiker. Theologen und neocheatende
Demagogen unter der trügerischen Standarte des "Guten"
für alle, sozialer "Gerechtigkeit", des "Friedens"
und der Gleichheit, während sie fortlaufend Werte plündern,
indem sie die Produktiven angreifen und schädigen.
Den meisten Neidischen fehlen jedoch die
Macht und die Hilfsmittel, um Werte direkt zu zerstören. Um ihren
Neid zu befriedigen, fördern sie destruktive Anlässe, die von
den demagogischen "Verbraucherschützern", "Umweltschützern",
Theologen, Politikern, Sozial-Intellektuellen propagiert werden.
Ein Mensch kann seinen Neid nur dadurch
kurieren, daß er ein seblst-genügsamer Erzeuger marktfähiger
Werte wird, um wirkliche, echte Kompetenz und Selbstachtung zu erlangen.
Bei dem, der nicht kuriert wird, wird die Bösartigkeit des Neides
weiterwachsen und ihn in feindseligem Haß gegen alle produktiven
Menschen, objektiven Werte und das Leben selbst verzehren.
Anders ausgedrückt, mit wachsendem
Neid zerstört man sein Potential, echtes Wohlergehen, psychische
Freuden und Glück zu erlangen. Um sich aus den Klauen des Neides
zu befreien, muß man den Neid erst einmal identifizieren. Als nächstes
muß man den Hang zum Neid dadurch reduzieren, daß man in zunehmendem
Maße produktiv und kompetent wird, von eigenen Anstrengungen zu
leben. Dann kann eine Metamorphose stattfinden, die die neidische Angst
vor dem objektiv Guten in einen leidenschaftlichen Wunsch nach dem objektiv
Guten verwandelt. Mit der Entwicklung zu einem unabhängigen, selbstgenügsamen
Hersteller von Werten verblaßt jeder Neid und es beginnt ein neues,
erregendes Leben mit wachsendem Wohlergehen, psychischer Freude und dauerndem
Glück.
Herstellern produktiver Werte stehen Wohlergehen
und Glück immer offen. Erst aber müssen sie sich von der unverdienten
Schuld befreien, die ihnen von den sie umgebenden Neidern unterschoben
wird. Die Produktiven müssen erkennen, daß sie diejenigen sind,
die die wirkliche Macht verdient haben und die ohne Schuldgefühle
ihr Glück und Wohlergehen sammeln können.
Neo-Tech stellt die Auswirkungen von Mystizismus
und Neid denen der Werteerzeugung und Selbstachtung scharf gegenüber
(Ref: Tafel 71 NTRE). Ein Mensch kann in die neidfreie Zone nicht hinüberwechseln,
bevor er dazu durch logisches Denken bezüglich konsequenten Bemühens,
durch kontinuierliches Werteschaffen für andere selbstgenügsam
zu sein, kompetent genug ist.
Wie bereits erläutert wurde, stellen
Faulheit und Unehrlichkeit Grundübel dar, für die man sich willentlich
entscheidet. Es geben Menschen der Faulheit und Unehrlichkeit die Erlaubnis,
sich zu ihrem eigenen großen Schaden in ihnen zu entfalten. Faulheit
und Unehrlichkeit sind die Grundursachen für den Neid. Hinzu kommt,
daß dieses Versagen durch Faulheit zu Wachstumstod und psychischem
Tod führt (siehe Einfluß ausübender Wissensvorteil 98).
Und dieser Tod bedeutet den Verlust der Freude und des Glücks, die
das Leben bereithält.
Faulheit schließt stets Mystizismus
ein, der den bewußten Geist unterhöhlt. Man muß sich
lebenslang und unaufhörlich bemühen, die Fähigkeiten zu
erhalten, begrifflich zu denken, die zu einem körperlich und geistig
gesunden Leben erforderlich sind. Im Gegensatz hierzu heißt körperliche
und geistige Faulheit, daß man in den Schlüsselfunktionen versagt,
die für ein unabhängiges Eigenleben und Glück unumgänglich
sind.
Faulheit und Neid in eine rationale Form
umzufälschen, erfordert eine Verkehrung von Tatsachen und Werten.
Beispielsweise bringen gewisse Sozial-Kommentatoren moderne, arbeitssparende
Verfahren in Verruf. Sie beklagen, daß moderne Verfahren an althergebrachten
Tugenden harter Arbeit vorbeileiten. Ihre Klagen sind irreführende
Folgeunrichtigkeiten, die zum Neocheaten nützlich sind. Tatsache
ist, daß arbeitssparende Methoden von denjenigen geschaffen und
zu bestem Zweck und Vorteil eigesetzt werden, die am produktivsten sind.
Diese modernen Methoden befreien Männer und Frauen von wenig produktiver,
geisterstickender körperlicher Routinearbeit und verschaffen ihnen
die erforderliche Zeit und Voraussetzung, ihren Verstand und ihre Anstrengungen
für höherwertige, produktivere und kreativere Aktivitäten
einzusetzen.
Die Kritik an arbeitssparenden Methoden
kommt im allgemeinen entweder von werteattackierenden Neocheatern oder
von Leuten, die vergangenen Tagen nachweinen. Aber diese vergangenen Tage
waren es, wo so viel sinnlose Arbeit, Zeit und Energie nur zum Überleben
eingesetzt werden mußte, daß kein Verlangen aufkam, für
bewußtes Bemühen Zusätzliches zu tun. Wer die modernen,
arbeitsparenden Verfahren kritisiert, sucht im allgemeinen nach unlogischen
Erklärungen, um der Verantwortung aus dem Wege zu gehen, durch ständiges,
bewußtes Bemühen sein Leben zu bestreiten. Er zieht es vor,
ohne bewußtes Bemühen zu existieren, mechanisch, gewohnheitsmäßig,
wie die Menschen im frühen Mittelalter. Wer arbeitssparende Verfahren
kritisiert, spiegelt normalerweise seine eigene geistige Faulheit und
seinen Mangel an aggressiver Lebensbemühung wieder.
Menschliches Überleben und Wohlergehen
erfordern den logischen Gebrauch des Geistes und ständige rationale
Anstrengung. Geistiges Säumen aber ist für viele eine verführerische
Versuchung. Man übernimmt einfach das, was jemand anderes denkt und
ersinnt und weicht auf diese Weise der Verantwortung aus, zum Überleben
und Wohlergehen eigene geistige Anstrengungen zu unternehmen. Solche "angenehme"
leichten Unterlassungen, den eigenen Geist anzustrengen, sind Hinterhalte,
die die Selbstgenügsamkeit zerfressen und zur geistigen, seelischen
und schließlich körperlichen Abhängigkeit von "Autoritäten"
führen.
Gewöhnlich sind diese "Autoritäten"
Neocheater, die den, der die Unterlassung begeht, übertölpeln,
ihre unwirkliche "Autorität" anzuerkennen. Solche neocheatenden
"Autoritäten" leben davon, daß sie ihren mystischen
Schwindel und ihre trügerischen Philosophien altruistischen Selbstopfers
verbreiten, um die Versagenden zu kontrollieren und die Produktiven zu
neocheaten.
Unabhängiges Denken schließt
Fehler und Fehlbeurteilungen nicht aus. Aber nur durch gewohnheitsmäßiges,
unabhängiges, logisches Denken wird man wirklich fähig, Irrtümer
und Fehler zu identifizieren und zu korrigieren. Wer diese Denkanstrengung
unterläßt, muß in zunehmendem Maße vom Denken anderer
leben. Er verliert dann nach und nach die Fähigkeit, Fehler im Denken
anderer Menschen zu erkennen gleichwie seine eigenen zu korrigieren. So
ein Mensch wird nach und nach außerstande, unabhängig zu leben,
wobei sein Leben zunehmend von "Autoritäten" und ihren
Neocheatern abhängig wird.
Im wesentlichen können jede willentliche
Zerstörung, jede beabsichtigte Gewalt, jede Iniziierung von Zwang
und Gewalt gegen den individuellen Menschen und seinen Besitz und jede
destruktive Philosophie auf eine einzige grundlegende Ursache zurückgeführt
werden: auf aus Faulheit enspringenden Mystizismus. Diese Faulheit entwickelt
sich aus der Entscheidung, sich nicht der ständigen, rational ausgerichteten
Bemühung zu unterziehen, unabhängig die Wahrheit zu finden und
seine eigenständigen Entscheidungen zu treffen. Faulheit ist die
Ursache des Üblen, Bösen und Schlechten. Neid ist die Wirkung.
DER
NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG
I. TEIL: DER URSPRUNG DES LEBENS
Der Mensch lebt in einem Universum, das
annähernd 250 Milliarden Galaxien umfasst. Und jede dieser Galaxien
besteht ihrerseits aus durchschnittlich 300 Milliarden Sternen. Jedes
dieser großartigen Systeme folgt einer klaren Gesetzmäßigkeit
und unterliegt einer festen Ordnung. Jedes Teil des Universums ist planvoll
durchdacht und in einem harmonischen Gleichgewicht mit dem Ganzen.
Die Erde nimmt in diesem riesigen Universum nur einen verschwindend kleinen
Raum ein. Sie ist jedoch gleichzeitig ein außergewöhnliches
System, das auf höchst vielschichtigen und fein austarierten Gleichgewichten
aufgebaut ist. Im Gegensatz zu allen anderen Himmelskörpern verfügt
die Erde über eine Atmosphäre und eine Oberfläche, die
Leben erhalten kann. Wasser, eine der Grundvoraussetzungen für Leben,
bedeckt einen Großteil der Erdoberfläche. Temperatur, Umlaufbahn
und Oberfläche der Erde weisen darauf hin, dass dieser Planet zur
Aufnahme von Leben entworfen wurde. Die Erde wird von einer außerordentlichen
Fülle an Lebewesen bewohnt. Millionen verschiedener Arten von Pflanzen
und Tieren leben auf dem Planeten in vollkommener Harmonie. Diese Ausgewogenheit
ist dermaßen beständig eingerichtet, dass sie ohne den Eingriff
des Menschen auf ewig fortbestehen würde.
Wie aber ist dieses harmonische Gefüge und das Leben auf der Erde
entstanden?
Wenn man die Lebewesen auf der Erde betrachtet, erkennt man einen klaren
Plan. Alle sind mit außerordentlich komplexen Systemen ausgestattet,
die es ihnen ermöglichen, ihre Aufgaben optimal zu erfüllen.
Da das Leben planvoll entworfen und wohlgeordnet ist, muss es auch einen
Schöpfer geben. Seit Anbeginn seiner Geschichte gibt sich dieser
Schöpfer den Menschen selbst zu erkennen. Es ist Allah, der den Himmel
und die Erde aus dem Nichts erschaffen hat, der Schöpfer allen Lebens.
Im 19. Jahrhundert wurde eine Theorie entwickelt, die diese offensichtliche
Tatsache der Schöpfung verleugnet. Die Theorie behauptet, dass die
Lebewesen auf der Erde nicht von Allah erschaffen wurden, sondern in einem
Prozess von Zufällen entstanden sind.
Der Begründer der Evolutionstheorie war der Amateur-Naturwissenschaftler
Charles Darwin. Darwin veröffentlichte seine Theorie 1859 in dem
Buch "Über die Entstehung der Arten".
Das Buch wurde in kurzer Zeit populär. Entscheidend war dafür
jedoch nicht sein wissenschaftlicher Wert, sondern seine ideologische
Bedeutung. Darwins Ansichten waren eine bedeutende Stütze der materialistischen
Philosophie, die die Existenz Allahs leugnet. Anhänger dieser Philosophie
waren seine enthusiastischsten Unterstützer. Der Begründer des
dialektischen Materialismus, Karl Marx, widmete Darwin sein berühmtes
Buch, das Kapital. In das Exemplar, das er Darwin schickte, schrieb er
mit eigener Hand: "Für Charles Darwin, von einem glühenden
Verehrer".
Nach der Theorie von Darwin stammen alle
Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch schrittweise, kleine
Veränderungen über einen langen Zeitraum hinweg sollen sich
die Unterschiede zwischen den Lebewesen entwickelt haben. Darwin konnte
nicht einen einzigen konkreten Beweis für diese Behauptung vorlegen.
Und er war sich durchaus der zahlreichen Tatsachen bewusst, die seiner
Theorie widersprachen. In einem Zusatz zu seinem Buch hat er dies unter
der Überschrift "Schwierigkeiten der Theorie" selbst eingestanden.
Darwin hoffte, dass diese Schwierigkeiten mit dem Fortschritt der Wissenschaft
überwunden werden könnten. Doch genau das Gegenteil trat ein.
Die Fortschritte der Wissenschaft sollten die Behauptungen Darwins eine
nach der anderen widerlegen.
Darwin behauptete, dass sämtliche Lebewesen
auf einen gemeinsamen Urahnen zurückgehen und durch Evolution auseinander
hervorgegangen sind.
Aber wie ist das erste Lebewesen entstanden?
In seinem Buch geht Darwin auf diese Thematik nicht ein. Denn er war sich
nicht bewusst, dass diese Frage seine Theorie vor ein großes Problem
stellt. Das Verständnis von Wissenschaft war zu seiner Zeit noch
wenig entwickelt. Man war der Ansicht, dass Leben ganz einfach strukturiert
ist. Seit dem Mittelalter hatte sich die Vorstellung erhalten, dass Leben
auf einfache Weise aus toter Materie entstehen kann. Diese Theorie war
unter dem Namen "spontane Entstehung" bekannt. Zu der damaligen
Zeit war der Glaube weit verbreitet, dass Frösche aus Schlamm und
Insekten aus Nahrungsresten entstehen. Um dies zu beweisen, wurden die
kuriosesten Experimente durchgeführt. Man glaubte, mit ein paar Körnern
Weizen auf einem schmutzigen Stück Lumpen, Mäuse hervorbringen
zu können.
Auch das Auftreten von Würmern im Fleisch, galt als ein Beweis dafür,
dass Leben aus lebloser Materie entstehen kann. Später stellte man
fest, dass die Würmer im Fleisch nicht von selbst entstehen, sondern
aus Eiern schlüpfen, die von Fliegen gelegt werden und mit dem bloßen
Auge nur nicht sichtbar sind.
Zu der Zeit, als Darwin die Evolutionstheorie entwickelte, war die Vorstellung,
dass Mikroben aus unbelebter Materie entstehen können, eine weithin
akzeptierte Ansicht.
Bereits fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Darwins Buch
"Über den Ursprung der Arten" hat der berühmte französische
Biologe Louis Pasteur diese grundlegende Vorstellung der Evolution endgültig
zunichte gemacht. Pasteur fasste das Ergebnis seiner jahrelangen Arbeiten
und Untersuchungen mit den folgenden Worten zusammen: "Die Behauptung,
dass Leben aus unbelebter Materie entstehen kann, gehört unwiderruflich
der Geschichte an."
Der erste Evolutionist, der im 20. Jahrhundert das Thema über den
Ursprung des Lebens aufnahm, war der berühmte russische Biologe Alexander
Oparin. Sein Ziel war es, zu erklären, wie die erste lebende Zelle
entstanden ist, die nach der Evolutionstheorie die Urzelle aller Lebewesen
sein musste.
In einer Reihe von Veröffentlichungen, die in den 30er Jahren erschienen,
vertrat Oparin die Ansicht, dass eine lebende Zelle ganz von selbst durch
einen Zufallsprozess aus lebloser Materie entstehen kann. All seine Bemühungen,
dies zu beweisen, blieben jedoch erfolglos. Zu guter letzt sah Oparin
sich zu dem folgenden Eingeständnis gezwungen: "Bedauerlicherweise
ist die Entstehung der Zelle der dunkelste Fleck der Evolutionstheorie"
Die Evolutionisten, die in den Spuren Oparins folgten, führten die
unterschiedlichsten Experimente durch, um für die Entstehung des
Lebens eine evolutionäre Erklärung zu finden. Der berühmteste
dieser Versuche ist ein vom amerikanischen Chemiker Stanley Miller 1953
durchgeführte Experiment. Miller rekonstruierte die Atmosphäre,
die nach damaliger Ansicht auf der noch jungen Erde herrschte, in einem
Reaktionsgefäß und erhielt dabei eine Reihe von einfachen Molekülen.
Das Versuchsergebnis wurde in jenen Jahren als ein wichtiges Ereignis
für die Evolutionstheorie gefeiert. Später gelangte man jedoch
zu der Feststellung, dass der Versuch die tatsächlichen Bedingungen
nicht wiedergibt. Insbesondere die tatsächliche Gaszusammensetzung
der Erdatmosphäre erwies sich als völlig verschieden von der
Versuchsmischung. Miller selbst erklärte in späteren Jahren,
dass der Versuch nicht als repräsentativ angesehen werden kann.
Sämtliche Versuche, die die Evolutionisten im Verlaufe des 20. Jahrhunderts
anstellten, blieben erfolglos; die Entstehung des Lebens blieb ein Rätsel.
Der Geochemie-Professor Jeffrey Bada, ein berühmter Verteidiger der
Evolutionstheorie, brachte diese Erfolglosigkeit in der Februarausgabe
der führenden Evolutionszeitschrift, "Earth", mit den folgenden
Worten zum Ausdruck:
"Heute, da sich das 20. Jahrhundert zu Ende neigt, sehen wir uns
immer noch dem größten ungelösten Problem gegenüber,
mit dem wir dieses Jahrhundert begannen: Wie nahm das Leben auf der Erde
seinen Anfang?"
Das größte, unüberwindliche
Hindernis der Evolutionstheorie ist die unglaubliche Komplexität
einer lebenden Zelle, die nicht mit Zufällen erklärt werden
kann.
Sämtliche Lebewesen bestehen aus Zellen, die gerade einmal ein Hundertstel
von einem Millimeter groß sind. Manche Lebewesen bestehen nur aus
einer einzigen Zelle. Aber selbst diese Einzeller sind von einer unglaublich
vielschichtigen Struktur. Sie sind mit allen für den Lebenserhalt
erforderlichen Funktionen ausgestattet. Sie verfügen sogar über
kleine Antriebsaggregate, mit denen sie sich fortbewegen können.
Zu Zeiten Darwins war die komplexe Struktur der Zelle nicht bekannt. Unter
den einfachen Mikroskopen jeder Zeit erschienen die Zellen als einfache
Flecken. Mit dem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelten
Elektronenmikroskop wurde der komplizierte und wohlgeordnete Aufbau lebender
Zellen aufgedeckt. Die dabei zutagetretende Struktur ist mit reinen Zufällen
nicht zu erklären.
Eine lebende Zelle besteht aus Tausenden von Bestandteilen, die harmonisch
zusammenwirken. Wollte man die Funktionen der Zelle mit bekannten Begriffen
anschaulich beschreiben, könnte man von Kraftwerken, Fabrikanlagen,
einer riesigen Datenbank, Lagersystemen und hochentwickelten Raffinerien
sprechen, die sich im Innern der Zelle befinden. Und in der Zellwand sind
intelligente Türen angebracht, die den Eingang und Ausgang von Material
regulieren.
Damit eine Zelle existieren kann, müssen all diese Organellen gleichzeitig
vorhanden sein. Es ist völlig unmöglich, dass ein System derart
voneinander abhängiger und miteinander verwobener Bestandteile durch
reinen Zufall entstanden sein kann.
Selbst in den modernsten Laboratorien der Welt gelingt es nicht, aus unbelebter
Materien eine lebende Zelle zu erzeugen. Inzwischen hat man eingesehen,
dass ein derartiges Unterfangen unmöglich ist. Die Versuche, aus
lebloser Materie Leben zu erzeugen, wurden eingestellt.
Die Evolutionstheorie behauptet, dass dieses System, das kein Mensch mit
allem zur Verfügung stehenden Wissen und aller Technologie herzustellen
im Stande ist, "durch eine Reihe von Zufällen ganz von selbst"
entstanden ist. Der bekannte britische Mathematiker und Astronom Prof.
Fred Hoyle hat mit dem folgenden Vergleich die Unmöglichkeit einer
solchen Entstehung illustriert:
"Dass eine lebende Zelle durch Zufall entsteht, ist genauso wahrscheinlich,
wie die Entstehung einer Boing 747 aus den Teilen eines Schrotthaufens,
die durch einen Wirbelsturm durcheinandergewirbelt werden."
Die moderne Biochemie hat nachgewiesen,
dass nicht nur die Zelle sondern auch die DNA im Zellkern über einen
unglaublichen Bauplan verfügt.
Die genial einfache und zugleich hochkomplizierte Struktur der DNA wurde
im Jahre 1955 von den beiden Wissenschaftlern James Watson und Francis
Crick aufgeklärt. Diese Entdeckung zeigte, dass Leben ein wesentlich
komplizierterer Prozess ist, als bisher angenommen. Francis Crick, ein
Anhänger der Evolutionstheorie, der für seine Arbeit den Nobelpreis
erhielt, sah sich gezwungen, einzugestehen, dass ein komplizierte Struktur
wie die DNA nicht rein zufällig entstehen kann.
Die DNA ist ein Riesenmolekül, das sich im Kern jeder lebenden Zelle
befindet. Sämtliche physischen Eigenschaften des Lebens sind auf
diesem spiralförmigen Molekül kodiert. Die Farben unserer Augen,
der Aufbau unserer inneren Organe bis hin zu Form und Funktionen der Zellen
selbst; sämtliche Information ist auf Abschnitten der DNA programmiert,
die man Gene nennt.
Der Kode der DNA besteht aus der Aneinanderreihung von vier verschiedenen
Molekülen, die man mit den vier Buchstaben eines Alphabetes vergleichen
kann. Und die ganze Information auf der DNA sind nur mit diesen vier Buchstaben
geschrieben. Das ganze Wissen über den Aufbau eines lebenden Körpers
ist in dieser Datenbank gespeichert.
Wollten wir die Informationen auf der DNA auf Papier ausdrucken, dann
würden wir damit eine Millionen Seiten einer Enzyklopädie füllen
können. Eine derartige Enzyklopädie wäre 40 Mal umfangreicher
als die Enzyklopädia Britannica, eine der größten bekannten
Enzyklopädien der Welt. Und all dieses Wissen ist im Kern unserer
Zellen aufbewahrt, die selber nur ein Hundertstel von einem Millimeter
groß sind.
Man hat ausgerechnet, dass ein DNA-Strang, der bequem in einen Teelöffel
passen würde, genügend Speicherkapazität hätte, um
das Wissen aller bis heute auf der Erde gedruckten Bücher aufzunehmen.
Selbstverständlich kann ein derart
außergewöhnliches Gebilde nicht von selbst und durch reinen
Zufall entstehen...
Die Evolutionstheorie, die die Entstehung des Lebens durch Zufälle
zu erklären versucht, steht der unglaublichen Komplexität der
DNA hilflos gegenüber.
Die DNA, die Zelle und sämtliche Lebewesen sind ganz offenbar die
Geschöpfe einer überragenden und makellosen Schöpfung.
Und eine derartige Schöpfung kann nur das Werk eines allmächtigen
und allwissenden Schöpfers sein.
In jedem Geschöpf der Natur erkennt der Mensch die überragende
Macht unseres Schöpfers. Jedes einzelne der Abermillionen Lebewesen
der Natur ist ein Meisterwerk. Und wie bei jedem anderen Kunstwerk auch,
stellt sich uns der Künstler in seinen Kunstwerken vor. ER ist der
Herr der Himmel und der Erde und all dessen, was zwischen beiden liegt.
ER ist: Allah.
II. TEIL: DIE UTOPISCHEN MECHANISMEN DER
EVOLUTION
In den evolutionären Szenarien wird
von "der Entstehung des Lebens aus lebloser Materie" ausgegangen.
Die Ergebnisse sämtlicher Zweige der Wissenschaft zeigen, dass diese
Vorstellung mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Außerdem existiert
in der Natur kein Mechanismus, der eine utopische Entwicklung, wie sie
die Evolution behauptet, bewirken könnte und der eine einzige Zelle
zunächst in ein komplexes Lebewesen und dieses anschließend
in Millionen von verschiedenen Pflanzen- und Tierarten weiterentwickeln
könnte.
Darwin hat nur einen einzigen evolutionären Mechanismus vorgeschlagen:
die natürliche Selektion. Die Bedeutung, die er diesem Begriff beigemessen
hat, ist bereits aus dem Titel seines Hauptwerkes zu ersehen: "Über
den Ursprung der Arten ... durch natürliche Selektion"
Natürliche Selektion bedeutet natürliche Auswahl. Sie beruht
auf dem Gedanken, dass starke Lebewesen, die am besten den natürlichen
Bedingungen, unter denen sie leben, angepasst sind, am Leben bleiben.
So bleiben z.B. in einer Gazellenherde, die von Raubtieren bedroht ist,
die Gazellen am Leben, die besonders schnell laufen können. Nach
einiger Zeit wird die Herde nur noch aus schnellen und starken Tieren
bestehen. Aber dieser Mechanismus bringt natürlich keine evolutionären
Änderungen bei den Gazellen hervor. Er macht aus ihnen keine anderen
Lebewesen, z.B. Pferde. Durch natürliche Selektion werden die schwachen,
gebrechlichen oder kranken Individuen ausgesondert; zurück bleiben
die gesunden Individuen. Damit sorgt die natürliche Selektion für
den Fortbestand der Art. Die natürliche Selektion ist also kein evolutionärer
Mechanismus.
Auch Darwin war sich dieses Problems bewusst. In seinem Buch "Die
Entstehung der Arten" schreibt er selbst, "solange sich keine
nützlichen Veränderungen herausbilden, hat die natürliche
Selektion keine Wirkung."
Bezüglich der Entstehung von nützlichen Eigenschaften wurde
Darwin von einem Zeitgenossen, dem französischen Biologen Lamarck,
beeinflusst. Lamarck war der Ansicht, dass Lebewesen die Erfahrungen,
die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt haben, auf die nachfolgende Generation
vererben können. Lamarck zufolge sammelten sich diese erlernten Eigenschaften
von Generation zu Generation an. Durch die Auswahl der nützlichen
Eigenschaften würde es schließlich zur Entstehung neuer Arten
kommen.
Lamarck glaubte z.B., dass sich die Giraffen aus Gazellen entwickelt haben.
Um die höhergelegenen Blätter der Bäume zu erreichen, hätten
sich die Hälse von Generation zu Generation verlängert. Er glaubte
auch, dass die Nachkommen einer Familie irgendwann ohne Arme zu Welt kommen
würden, wenn man den Familienmitgliedern vom Vater auf den Sohn über
einige Generationen hinweg die Arme abschneiden würde.
Darwin, der von diesem Denkansatz beeinflusst wurde, hat sich ein noch
phantastischeres Beispiel ausgedacht. In seinem Hauptwerk "Die Entstehung
der Arten" entwickelt er die Vorstellung, dass aus jagenden Bären
im Laufe der Zeit Wale werden könnten.
Sowohl Lamarck wie auch Darwin haben sich geirrt. Vielmehr, sie haben
mit ihren Behauptungen gegen grundlegende Gesetze der Biologie verstoßen.
Zu jener Zeit existierten Wissenschaftszweige wie Genetik, Mikrobiologie
und Biochemie noch nicht. Die Vererbungsgesetze waren noch nicht bekannt.
Beide, Lamarck und Darwin, glaubten noch daran, dass Erbeigenschaften
auf dem Blutweg übertragen werden.
Das Niveau wissenschaftlicher Erkenntnisse zu der Zeit war so wenig entwickelt,
dass niemand sich über die realitätsfernen Szenarien der Evolutionstheorie
wunderte, die einer reichen Fantasie entsprangen. Die Thesen Darwins fanden
damals ein weites Echo in Wissenschaftskreisen.
Darwin war jedoch besorgt, denn er war sich der ungenügenden Grundlage,
auf der er seine Theorie errichtet hatte, durchaus bewusst. In einem Kapitel
seines Buches schreibt er unter der Überschrift "Schwierigkeiten
der Theorie": "Sollte sich herausstellen, dass ein komplexer
Organismus nicht durch sehr viele kleine schrittweise Veränderungen
entstehen kann, dann bedeutet dies mit Sicherheit das Ende meiner Theorie."
Diese Befürchtung Darwins begann kurz nach seinem Tode Wirklichkeit
zu werden. Die Vererbungsgesetze des österreichischen Botanikers
Gregor Mendel haben die Behauptungen von Lamarck und Darwin eindeutig
widerlegt. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründete Wissenschaftszweig
der Genetik hat bewiesen, dass nicht erworbene Fähigkeiten, sondern
nur die Gene von einer Generation auf die nächste übertragen
werden.
Damit wurde klar, dass die Vorstellung einer Ansammlung und Weitergabe
von Erfahrungen von einer Generation auf die nächste falsch und die
Entstehung von neuen Arten von Lebewesen auf diesem Wege nicht möglich
ist. Demzufolge kann es auch keine Änderungen geben, die auf dem
Wege der natürlichen Selektion - diesem von Darwin als so bedeutend
hervorgehobenen Mechanismus - ausgewählt werden. Die natürliche
Selektion hat, mit anderen Worten, keine evolutionäre Wirkung. Damit
war die von Darwin entwickelte Evolutionstheorie bereits zu Beginn des
20. Jahrhunderts in sich zusammengebrochen.
Sämtliche Anstrengungen der Evolutionisten im Verlaufe des 20. Jahrhunderts
dienten keinem anderen Zweck, als unbeabsichtigt die Wirkungslosigkeit
der natürlichen Evolution zu beweisen. Der berühmte Evolutionstheoretiker,
der britische Paläontologe Colin Patterson hat diese Tatsache mit
den folgenden Worten eingestanden: "Niemand hat mit dem Mechanismus
der natürlichen Selektion eine neue Art hervorbringen können.
Niemand ist auch nur in die Nähe einer neuen Art gekommen. Es handelt
sich hier um eines der heute am stärksten diskutierten Themen des
Neo-Darwinismus"
Die Forschung des 20. Jahrhunderts hat darüber hinaus nachgewiesen,
dass Lebewesen über Systeme und Organe verfügen, deren Wirkungsmechanismen
hochkomplex und eng voneinander abhängig sind. Diese Systeme und
Organe wären völlig funktionsuntüchtig, würde auch
nur ein einziges Teil fehlen. Diese Eigenschaft, die unter dem Namen "kleinste
komplexe Einheit" bekannt ist, zeigt, dass diese Strukturen auf einmal
und in vollkommener Form entstanden sind. Diese Tatsache widerlegt die
Behauptung der Evolutionstheorie, wonach die Lebewesen sich schrittweise
durch kleine Veränderungen im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Nachdem die Vertreter der Evolutionstheorie erkannten, dass der von Darwin
eingeführte Begriff der natürlichen Selektion keine evolutionäre
Wirkung hat, sahen sie sich zu einer tiefgreifenden Änderung der
Theorie gezwungen. Neben der natürlichen Selektion führten sie
"Mutation" als zweiten Mechanismus ein.
Mutationen sind Veränderungen oder Beschädigungen im genetischen
Material von Lebewesen, die durch äußere Einwirkungen wie radioaktive
Strahlung oder chemische Substanzen verursacht werden können. Die
Evolutionstheorie behauptet, dass die Lebewesen sich durch Mutation verändert
und in verschiedene Arten weiterentwickelt haben. Mutationen zerstören
jedoch nur die Informationen auf der DNA und fügen deshalb dem betroffenen
Lebewesen nur Schaden zu.
Bisher konnte weder in der Natur noch im Labor eine einzige nützliche
Mutation beobachtet werden.
Es ist völlig ausgeschlossen, dass Lebewesen durch Mutation zu neuen
Organen kommen, dass z.B. einem Reptil dadurch Flügel wachsen oder
das ein augenloses Wesen dadurch Augen bekommt.
Die Evolutionisten haben verschiedene Tierarten über Jahrzehnte hinweg
mutagen Einflüssen wie z.B. radioaktiver Strahlung ausgesetzt, um
nützliche Mutationen zu erzeugen. Aber jedes Mal haben sie nur geschädigte,
invalide oder unfruchtbare Individuen erhalten.
Die unzähligen Versuch mit der Fruchtfliege haben gezeigt, dass Mutationen
keine Entwicklung bringen, sonder nur zerstörerisch oder sogar tödlich
wirken.
Mutationen schädigen den beispiellosen und vollkommen Kode der DNA
und verwandeln ihn in ein monströses Gebilde.
Die Frage an Professor Richard Dawkins,
dem heute berühmtesten Verfechter der Evolutionstheorie, nach einem
Beispiel für eine entwicklungsfördernde Mutation oder einen
evolutionären Prozess, brachte ihn deshalb etwas aus der Fassung:
Alt yazi- Professor Dawkins, können Sie uns ein Beispiel für
eine beobachtete Mutation nennen, die die Information auf dem genetischen
Material erhöht hat, oder ein Beispiel für einen evolutionären
Prozess?
Die Wahrheit ist eigentlich völlig
klar. Leben ist von einer derart komplexen Ordnung und Struktur, dass
sie unmöglich durch reinen Zufall entstanden sein kann.
Eine mechanische Uhr entsteht nicht durch das zufällige Zusammenkommen
von Rädchen, sondern weist auf einen vernunftbegabten Uhrmacher hin,
der sie entworfen hat. In vergleichbarer Weise verfügt das Leben
über einen außergewöhnlichen Bauplan und beweist damit
die Existenz eines Schöpfers, Der es aus dem Nichts erschaffen hat.
Das ganze Universum ist das Werk einer makellosen
Schöpfung. Das Genie, die Allmacht und das Allwissen des Schöpfers
tritt uns in allem entgegen.
Allein schon die Schöpfung des Menschen ist ein Wunder, das diese
Tatsache belegt; eine Tatsache, die die Evolutionstheorie zu leugnen versucht.
III. TEIL: FOSSILE FUNDE
Die Evolutionstheorie ist im 20. Jahrhundert
nicht nur durch die Molekularbiologie widerlegt worden, sondern auch durch
die Paläontologie, d.h. die Wissenschaft von den Fossilien. Seit
der Aufstellung der Evolutionstheorie werden überall auf der Erde
Grabungen durchgeführt, aber bisher konnte nicht ein einziges Fossil
entdeckt werden, das die Evolutionstheorie unterstützt.
Fossilien sind die versteinerten Überreste von Lebewesen, die in
der Vergangenheit gelebt haben. Skelette von Lebewesen, die dem Einfluss
der Luft entzogen waren, sind bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben.
Diese Funde geben uns Informationen über die Geschichte der Lebewesen,
die auf dieser Erde gelebt haben. Die wissenschaftliche Antwort auf die
Frage, wie das Leben entstanden ist, kann deshalb anhand der fossilen
Funde gegeben werden.
Der darwinschen Evolutionstheorie zufolge stammen alle Lebewesen von einem
gemeinsamen Vorfahren ab. Die Vielzahl der Arten, die die Erde bevölkern,
soll durch eine Folge kleiner Änderungen über einen sehr langen
Zeitraum hinweg hervorgegangen sein.
Der Theorie zufolge haben sich zuerst einzellige Lebewesen gebildet. Im
Verlaufe von Hunderten von Millionen Jahren sind daraus wirbellose Seetiere
entstanden, die sich später in Fische weiterentwickelt haben. Aus
diesen Fischen wurden Reptilien, die das Festland eroberten. Aus den Reptilien
sollen anschließend die Vögel und die Säugetiere durch
evolutionäre Veränderung entstanden sein.
Wenn diese Behauptung richtig wäre, dann muss es in großer
Zahl "Zwischenformen" gegeben haben, die Bindeglieder zwischen
den einzelnen Arten von Lebewesen darstellen. Wenn die Reptilien sich
tatsächlich auf evolutionärem Wege zu Vögeln entwickelt
haben, dann müsste es in der Vergangenheit Millionen von Lebewesen
gegeben haben, die halb Vogel halb Reptil waren. Und diese Zwischenformen
müssten unvollständig sein und unvollständige organische
Funktionen aufweisen.
Darwin prägte für diese irrealen Lebewesen den Begriff "Übergangsform".
Er wusste, dass er unter den fossilen Funden Überreste dieser Übergangsformen
finden musste, wenn er seine Theorie beweisen wollte. In seinem Buch "Die
Entstehung der Arten" schreibt er:
"Wenn meine Theorie richtig ist, dann müssen unzählige
Übergangsformen gelebt haben, die die einzelnen Arten miteinander
verbinden. Beweise für ihre Existenz können nur unter den fossilen
Überresten gefunden werden."
Darwin war sich jedoch der Tatsache bewusst, dass sich nicht eine der
hypothetischen Zwischenformen unter den fossilen Resten befand. Aus diesem
Grund hat er in seinem Hauptwerk dieser Problematik ein eigenes Kapitel
gewidmet. Dort brachte Darwin sein ungutes Gefühl mit den folgenden
Worten zum Ausdruck:
"Wenn die Arten tatsächlich durch langsame Entwicklung aus anderen
Arten hervorgegangen sind, warum finden wir dann keine dieser unzähligen
Zwischenformen? Es muss eine endlose Anzahl von ihnen geben, aber warum
finden wir sie nicht in den geologischen Schichten unseres Planeten?"
Darwin hat behauptet, dass man bei einer genaueren Untersuchung der fossilen
Funde die hypothetischen Zwischenformen würde finden können.
In den folgenden 140 Jahren sind Evolutionisten diesem Weg gefolgt und
haben jeden Flecken der Erde und alle geologischen Schichten nach fossilen
Zwischenformen abgesucht.
Doch trotz aller Bemühungen erlebten sie eine bittere Enttäuschung.
Die von Darwin erdachten Zwischenformen sind weiterhin nichts als reine
Phantasieprodukte.
Der berühmte Evolutionstheoretiker Derek Ager gesteht die vergeblichen
Mühen mit den folgenden Worten ein:
"Wenn wir die fossilen Funde untersuchen, sei es nach Arten oder
Klassen geordnet, wir sind immer mit der gleichen Tatsache konfrontiert.
Wir finden keine stufenweise Entwicklung vor, sondern Gruppen von Lebewesen,
die ganz plötzlich neu auf der Erdoberfläche erscheinen."
Die älteste Erdschicht, in der Fossilien
komplexer Lebewesen gefunden wurden, gehört ins Erdzeitalter des
Kambrium. Das Kambrium ist eine erdgeschichtliche Phase, die etwa 530
bis 500 Millionen Jahre zurückliegt. In den Schichten der vorausgegangenen
erdgeschichtlichen Phasen wurde außer Einzellern kein weiteres Lebewesen
entdeckt. Im Zeitalter des Kambrium sind urplötzlich verschiedene
Tierarten in großer Zahl aufgetreten. Dabei handelt es sich um etwa
dreißig wirbellose Tierarten wie Quallen, Seesterne, Trilobiten
und Schnecken, die unvermittelt auftreten.
Diese Lebewesen haben bereits einen Blutkreislauf und äußerst
komplexe Organe. Z.B. das Trilobitenauge; ein Wunderwerk aus Hunderten
von verschiedenen Facetten und einem doppelten Linsensystem. Es ist das
erste Auge, das diese Welt gesehen hat und widerlegt eindeutig die darwinistische
Behauptung, dass sich die Lebewesen von einfachen zu höheren Formen
entwickelt haben.
Die Facettenaugen der Trilobiten haben sich über die zurückliegenden
530 Millionen Jahre nicht geändert. Gewisse Insekten, wie die Bienen
und Libellen weisen noch heute die gleiche Augenstruktur auf.
Der Evolutionstheorie zufolge hat sich das Leben aus ursprünglichen
primitiven Formen evolutionär entwickelt. Man hat jedoch keine komplexeren
Lebensformen aus der Zeit vor dem Kambrium finden können. Die Lebewesen
des Kambrium sind ohne jeden Vorfahren urplötzlich auf der Erde erschienen.
Der bekannteste heutige Vertreter der Evolutionstheorie, der britische
Zoologe Richard Dawkins, gab dazu das folgende Eingeständnis ab:
"Die Lebewesen des Kambrium scheinen ohne einen evolutionären
Prozess durchlaufen zu haben, in der Form entstanden zu sein, in der sie
uns entgegentreten."
Damit verliert die Evolutionstheorie vollkommen ihre Gültigkeit.
Hatte doch Darwin in seinem Buch "Über den Ursprung der Arten"
geschrieben:
"Wenn tatsächlich viele Vertreter der gleichen Klasse gleichzeitig
und nebeneinander aufgetreten sind, wäre dies ein tödlicher
Schlag für den Evolutionsgedanken, der von der Entwicklung aus einem
gemeinsamen Vorfahren durch natürliche Selektion ausgeht."
Dieser tödliche Schlag, vor dem Darwin sich fürchtete, wurde
seiner Theorie bereits mit den ältesten Fossilien überhaupt,
den Fossilien aus dem Kambrium, versetzt.
Auch die Fossilien in den erdgeschichtlichen
Phasen, die dem Kambrium folgten, zeigen, dass die Lebewesen immer urplötzlich
und in vollendeter Form aufgetreten sind. Haupttiergruppen wie die Fische,
Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere und die Hunderttausenden
von Unterarten sind immer urplötzlich und bereits vollkommen auf
der Erde erschienen. Unter diesen Gruppen haben die Evolutionisten nicht
eine einzige ihrer hypothetischen Zwischenformen gefunden.
Diese Tatsache, die sich aus den fossilen Funden ergibt, beweist, dass
die Lebewesen jedes für sich von Allah erschaffen wurden. Der Paläontologe
und Evolutionist Mark Czarnecki gesteht diese Tatsache mit den folgenden
Worten ein:
"Ein großes Hindernis für den Beweis der Theorie waren
immer die fossilen Funde. Unter den Fossilien fanden sich niemals Spuren
der von Darwin angenommenen Zwischenformen. Die Arten sind urplötzlich
entstanden. Und dieser unerwartete Umstand unterstützt die Ansichten
der Schöpfungsanhänger, wonach die Tier- und Pflanzenarten von
Gott erschaffen wurden."
Damit nicht genug, zwischen den Fossilien von Lebewesen, die vor hunderten
von Millionen Jahren gelebt haben und heutigen Formen besteht nicht der
geringste Unterschied. Das Fossil eines Haifisches, der vor 400 Millionen
Jahren gelebt hat, weist die gleiche Form auf wie ein heute lebender Hai.
Das Gleiche gilt für eine 100 Millionen Jahre alte und eine heutige
Ameise, für eine Libelle, die vor 135 Millionen Jahren lebte, und
ihren heutigen Nachkommen, für einen Frosch unserer Tage und ein
100 Millionen Jahre altes Froschfossil oder für eine Fledermaus und
ihren 55 Millionen Jahre alten Vorfahren. Es existiert kein Unterschied.
Alle Lebewesen wurden von Allah erschaffen und sind seit den Tagen ihrer
Schöpfung bis heute durch keine Evolution verändert worden.
Bei Fossilien, die von den Evolutionisten
als Zwischenformen ausgegeben wurden, haben wissenschaftliche Untersuchungen
gezeigt, dass sie keine Eigenschaften von Zwischenformen aufweisen.
Eine der wichtigsten dieser angeblichen Zwischenformen ist ein Fischfossil,
dem man den Namen Coelacanth gegeben hat. Die Evolutionisten haben jahrelang
behauptet, dass dieser Fisch, von dem nur ein Fossil gefunden wurde, Eigenschaften
von Landlebewesen aufweise, wie z.B. Ansätze von Füßen
und eine halbe Lunge. Diese Interpretationen der Evolutionisten wurden
als wissenschaftliche Wahrheiten hingestellt und phantasievolle Zeichnungen,
die den Coelacanth bei seiner Wanderung an Land zeigen, fanden Eingang
in Lehrbücher.
1938 wurde ein lebender Coelacanth im Indischen Ozean gefangen. Eine Schockwelle
ging durch die Reihen der Evolutionisten, die diesen Fisch für ausgestorben
hielten. Der Fischfossil wies nicht den geringsten Unterschied zu heute
lebenden Fischen auf. Entgegen den Behauptungen der Evolutionisten hatte
der Coelacanth weder Füße, noch eine primitive Lunge. Außerdem
ist der Coelacanth ein Tiefseefisch, der in mindestens 180m Meerestiefe
lebt. Und ausgerechnet er sollte angeblich vom Wasser auf das Land gewandert
sein.
Ein weiteres Fossil, von dem die Evolutionisten mit Bestimmtheit behaupten,
dass es sich um eine Zwischenform handelt, ist das Vogelfossil des Archaeopteryx.
Dieser Vogel konnte angeblich nicht fliegen und soll ein Tier halb Reptil
halb Vogel gewesen sein.
1992 wurde das siebente Fossil eines Archaeopteryx gefunden. Aus diesem
Fund geht hervor, dass das Tier über ein Brustbein verfügte,
das für die Flugmuskelatur erforderlich ist. Mit anderen Worten,
es stellte sich heraus, dass der Archaeopteryx ein ganz gewöhnlicher
Vogel war. Auch die krallenähnlichen Nägel an den Flügeln
des Archaeopteryx sind nicht weiter ungewöhnlich. Man findet sie
auch beim Hoatzin, einem Vogel unserer Tage. Damit war der Behauptung,
dass es sich um eine Zwischenform handelt, jede Grundlage entzogen. Auch
der Paläontologe der Harvard Universität, Jay Gould, einer der
bekannten modernen Verteidiger der Evolutionstheorie müsste bei dieser
Beweislage zugeben, dass der Archaeopteryx nicht zu den Zwischenformen
gezählt werden kann.
Wenn man die Struktur verschiedener Gruppen
von Lebewesen untersucht, wird ohnehin deutlich, dass sie nicht durch
Evolution hervorgegangen sein können. Fische sind in jeder Hinsicht
für das Leben im Wasser geschaffen. Ihr Atmungs- und Ausscheidungssystem,
ihre Muskelstruktur und ihr Metabolismus sind vollkommen auf ein Leben
im Wasser eingerichtet. Es ist unmöglich, dass sie das Wasser verlassen
und sich in Landtiere verwandeln.
Auch die Landlebewesen unterscheiden sich sehr stark voneinander. Die
Evolutionisten behaupten, dass die Vögel durch eine Kette von Zufällen
in einem evolutionären Prozess aus den Reptilien entstanden sind.
Aber die Reptilien sind Kaltblüter und die Vögel Warmblüter.
Und während die Vögel über eine kompliziertes Federkleid
verfügen sind die Reptilien mit Schuppen bedeckt, die nicht die geringste
Ähnlichkeit mit Federn aufweisen. Außerdem haben die Vögel
eine Lunge, die verschieden ist von den Lungen anderer Landtiere. Auch
die aerodynamische Form ihrer Flügel kann mit der Evolution ganz
gewiss nicht erklärt werden. Es ist völlig ausgeschlossen, dass
die Flügel der Vögel sich durch kleine, schrittweise Veränderungen
entwickelt haben, wie die Evolutionisten behaupten. Welcher Vogel könnte
schon mit einem halben Flügel fliegen?
Die Evolutionisten behaupten auch, dass gewisse Reptilien sich in Säugetiere
verwandelt haben. Aber auch diese zwei Gruppen von Lebewesen sind sehr
verschieden voneinander. Die Reptilien legen Eier und brüten ihre
Jungen aus, die Säugetiere dagegen bringen ihre Jungen lebend zur
Welt. Der Körper der Reptilien ist mit Schuppen bedeckt und der Körper
der Säugetiere mit Haaren. Nur Säugetiere haben Milchdrüsen,
für deren Entstehung die Evolutionisten keine Erklärung bieten
können.
Angesichts dieser Tatsachen, die sich aus den fossilen Funden ergeben,
konzentrieren die Evolutionisten ihre Anstrengungen auf die Behauptung,
dass der Mensch durch Evolution aus affenähnlichen Wesen entstanden
sei.
Bis heute haben 6500 verschiedene Affenarten auf der Erde gelebt. Die
meisten von ihnen sind inzwischen ausgestorben. Diese ausgestorbenen Affenarten
mit ihren großen und kleinen Schädeln bilden eine reichhaltige
Quelle für die utopischen Interpretationen der Evolutionisten.
Die evolutionäre Entwicklungsreihe des Menschen besteht aus einer
der Größe nach geordneten Anordnung von Schädeln ausgestorbener
Affenarten, der die Evolutionisten noch die Schädel untergegangener
Menschenrassen hinzufügen.
Eine ganz besonders wichtige Rolle in diesem Szenario nimmt der so genannte
Australopithecus ein, eine ausgestorbene Affenart. Das erste Australopithecus-Fossil
wurde 1924 vom Paläontologen Raymond Dart entdeckt. Die Evolutionisten
behaupten, dass diese Affenart, deren Name übersetzt "südlicher
Affe" bedeutet, "menschliche Züge" aufweise. Ein Vergleich
des Australopithecus mit einem Schimpansenskelett zeigt jedoch, dass zwischen
ihnen kein besonderer Unterschied besteht.
Entgegen dieser Tatsache behaupten die Evolutionisten, dass der Australopithecus
im Unterschied zu den anderen Affen auf zwei Beinen gelaufen ist. Diese
Behauptung ist inzwischen von zwei international bekannten Paläontologen
und Evolutionsanhängern, Soli Zuckermann und Charles Oxnard, widerlegt
worden. Es hat sich herausgestellt, dass der Australopithecus nicht, wie
die Evolutionisten behaupten, ein evolutionärer Vorfahre des Menschen
ist, sondern ein Affe, dessen Art ausgestorben ist.
Die Fossilien von Lebewesen, die die Evolutionisten
hypothetischen archaischen Menschenklassen wie dem Homo erectus, Homo
ergaster und Homo sapiens zugeordnet haben, gehören in Wahrheit zu
verschiedenen Menschenrassen. Ein Vergleich der Fossilien zeigt, dass
sich ihr Skelett von dem heute lebender Menschen in keiner Weise unterscheidet.
Der einzige Unterschied besteht in gewissen strukturellen Änderungen
des Schädels. Aber vergleichbare Unterschiede kann man auch heute
zwischen den verschiedenen Menschenrassen unserer Erde feststellen.
Der berühmte Evolutionsanhänger und Paläontologe Richard
Leakey bestreitet nicht, dass die Unterschiede zwischen den Schädeln
des Homo erectus und des modernen Menschen nur ein Rassenunterschied ist.
"Dieser Unterschied ist nicht größer als der Unterschied
zwischen den Menschenrassen, die heute in verschiedenen geographischen
Regionen leben."
Angesichts dieser wissenschaftlichen Tatsachen
bleibt den Evolutionisten nur ein einziges Mittel, irreführende Propaganda.
Die Evolution des Menschen, für die es keine wissenschaftliche Grundlage
gibt, wird in Schriften der Evolutionisten dem Leser mit hypothetischen
Zeichnungen suggeriert. In diesen Zeichnungen werden Wesen mit haarigem
Körper und affenartigen Gesichtszügen mit kleinen menschlichen
Motiven geschmückt. Damit wird der Eindruck erweckt, als hätten
tatsächlich derartige hypothetische Zwischenformen, halb Mensch halb
Affe, existiert.
Es werden sogar Zeichnungen aus dem sozialen Leben dieser hypothetischen
Wesen vorgestellt. Mit diesen trügerischen Zeichnungen wird dem gesellschaftlichen
Unterbewusstsein die Vorstellung einer menschlichen Evolution suggeriert.
Selbst in bekannten wissenschaftlichen Publikationen
werden häufig solche "Rekonstruktion" genannten Augenwischereien
und darauf beruhende hypothetische Stammbäume veröffentlicht.
Die Vorstellungskraft der Evolutionisten ist nicht allein auf unrealistische
Zeichnungen und modellhafte Rekonstruktionen beschränkt. Sie gehen
noch weiter und drehen sogar Filme, in den Wesen halb Mensch halb Affe
vorkommen.
Hierbei handelt es sich um reinen Betrug. In der Regel haben sie nichts
weiter als ein paar Schädelknochenfragmente oder ein Wadenbein in
der Hand. Ausgehend von Knochenresten ist es unmöglich genaues über
Haare, Haut, Augen, Nase, Ohren oder Lippen des Lebewesens auszusagen.
Die Evolutionisten scheuen nicht davor zurück, dieses weiche Gewebe,
dass in den fossilen Funden keine Spuren hinterläßt ihren Erfordernissen
entsprechend zur formen und hypothetische Rekonstruktionen anzufertigen.
Menschliche Augen werden einem Affenskelett
eingesetzt, dieses wird in der gewünschten Weise mit Gewebe bedeckt
und schon schaut uns ein menschlicher Blick aus einem affenähnlichen
Gesicht an.
Earnst Hooten von der Harvard Universität erklärt, warum diese
Zeichnungen und modellhaften Rekonstruktionen keinen wissenschaftlichen
Wert haben:
Einen Schädel kann man mit der gleichen Interpretation in einen Affen
oder Philosophen verwandeln. Diese Art von "Wiederbelebung",
aus den Überresten alter Menschenformen haben so gut wie keinen wissenschaftlichen
Wert und werden zur Manipulation der Gesellschaft benutzt.
All diese evolutionären Zeichnungen und Modelle sind also nichts
weiter als Täuschungen.
Die Evolutionisten gehen hierbei so weit, dass sie dem gleichen Schädel
verschiedene Gesichter andichten.
Vom Zinjantrophus-Fossil sind drei völlig verschiedene Rekonstruktionen
bekannt. Es ist ein berühmtes Beispiel dafür, mit welcher Beharrlichkeit
die Evolutionisten falsche Masken aufsetzen.
Die Evolutionisten haben sich nicht mit
täuschenden Zeichnungen allein begnügt. Es gibt sogar Fälle
von konkretem Betrug.
Die berühmteste wissenschaftliche Fälschung ist das Piltdown-Fossil,
das der Wissenschaftler und Evolutionsanhänger Charles Dawson 1912
in England der Öffentlichkeit präsentierte. Dieses Fossil galt
als die wichtigste Zwischenform zwischen Affe und Mensch und wurde nahezu
40 Jahre in Museen ausgestellt.
Bei einer erneuten Untersuchung im Jahre 1949 stellten Experten fest,
dass es sich um ein fabriziertes Fossil handelt mit einem Menschenschädel
und einem Orang-Utan Kiefer.
1922 haben die Evolutionisten ausgehend
vom einem einzigen Zahnfossil den so genannten "Nebraska-Mann"
erschaffen und als eine hypothetische Zwischenform ausgegeben. Sie gaben
dem Fossil einen eindrucksvollen lateinischen Namen, "Hesperopithecus
Haroldcookii", und fertigten eine Reihe utopischer Zeichnungen von
ihm an. Wenig später stellt sich heraus, dass der inspirierende Zahn
von einem Wildschein stammt.
Aus dem "Nebraska-Mann" wurde so das "Nebraska-Schwein"!
Von einer ganzen Reihe von Schädeln,
die bis heute als bedeutende Beweise der Evolution vorgeführt wurden,
hat sich später herausgestellt, dass sie die Evolutionstheorie in
keiner Weise unterstützen.
Der Neanderthaler, wurde 1856 als Beweis aufgeführt und 1960 aus
der wissenschaftlichen Literatur gestrichen.
Piltdown-Mann wurde 1912 als Beweis aufgeführt und 1953 aus der wissenschaftlichen
Literatur gestrichen.
Der Zinjantrophus wurde 1959 als Beweis aufgeführt und 1960 aus der
wissenschaftlichen Literatur gestrichen.
Der Ramapithecus wurde 1964 als Beweis aufgeführt und 1979 aus der
wissenschaftlichen Literatur gestrichen.
Dennoch werden diese Schädel heute
immer noch in einer ganzen Reihe von Ländern der Gesellschaft von
den Medien als wissenschaftliche Beweise aufgedrängt. Deshalb glaubt
ein bedeutender Teil der Bevölkerung, dass es sich bei der Evolution
um eine bewiesene Tatsache handelt. Auch an den Schulen wird die Propaganda
des Darwinismus mit Nachdruck betrieben. Falsche Beweise, die selbst von
führenden Vertretern der Evolutionstheorie aus der Literatur gestrichen
wurden, werden Kindern weiterhin in Schulbüchern als Vorfahren des
Menschen vorgestellt.
Die Wahrheit, die die Evolutionisten zu
verbergen versuchen, ist für jeden erkennbar. Die fossilen Funde
beweisen, dass die Lebewesen urplötzlich und bereits in vollendeter
Form auf der Erde erschienen sind; das sie erschaffen wurden. Ein überragender
Schöpfer, Herrscher über die Natur, hat alle Lebewesen, jedes
für sich, mit all seinen erstaunlichen Eigenschaften erschaffen.
Dieser überragender Schöpfer ist Allah: Der Herr der Himmel
und der Erde und dessen, was zwischen den beiden ist.
O du Mensch! Was hat dich hinsichtlich deines ehrwürdigen Herrn betört.
Der dich erschuf und dich dann ebenmäßig geformt, und in einer
geraden Gestalt gemacht hat?
(Sure Al-Infithaar, Verse 6-7)
Fortpflanzung
Die Entwicklung oder Verwandlung (Metamorphose)
des Schmetterlings umfasst vier Stadien:
Ei® Raupe® Puppe® Falter
Das ist eine vollständige Verwandlung
!
Der Sinn der Verwandlung scheint darin zu
liegen, dass jede Daseinsform eines Schmetterlings besondere, nur ihr
zuvorkommende Lebensaufgaben zu erfüllen hat.
Das Eistadium ist die wichtigste Zeit des
Werdens.
Das Raupenstadium ist die Zeit der Nahrungsaufnahme,
des Fressens, des Wachsens und Ansammelns von Bau- und Reservestoffen.
Die Puppe erscheint nach aussenhin untätig.
Das ist sie aber nicht. Sie vollzieht den inneren Umbau des Körpers
zum Fluginsekt.
Der Schmetterling endlich lebt für
die Fortpflanzung und Ausbreitung seiner Art.
Die
Wiedergeburt: Lance Armstrong vor dem Comeback
11.01.98 Lance Armstrong steht früh
auf dieser Tage. Schon am frühen Morgen sieht man ihn beim Training
auf den Nebenstraßen der kalifornischen Pazifikküste. Der Texaner
hat sein Trainingsquartier in Santa Barbara aufgeschlagen. Sechs Stunden
am Tag trainiert Armstrong und versucht die Zeit, die er bei seinem Kampf
gegen den Krebs verloren hat, wieder aufzuholen.
Am 3. Oktober 1996 war Lance Armstrong im
St. David Hospital in Austin/Texas wegen Hodenkrebs operiert worden. In
jenem Winter bangte Armstrong um sein Leben, die Straße, das Rennrad,
Training, all das war plötzlich ganz weit weg. Lance konnte nur träumen
von einem normalen Leben.
Jetzt, fünfzehn Monate später,
fühlt sich Armstrong wie neugeboren: "Ich habe die Schönheit
des Lebens entdeckt. Ich habe eine gorßartige Frau gefunden, die
mir sehr nahe ist. Ich habe gelernt, was wirklich wichtig ist im Leben.
Und jetzt bin ich bereit, wieder ein Rennfahrer zu sein."
"Die Situation hat sich normalisiert,"
erklärt Armstrong. "Die Bluttests sind ermutigend und ich kann
ohne Sorgen trainieren. Vorgestern habe ich fünfeinhalb Stunden trainiert,
gestern waren es sechs Stunden. ich bin selbst überrascht, wie gut
die Dinge sich entwickeln. Ich fühle mich gut und ich bin super-motiviert."
- "Es sieht so aus, als wäre ich wieder da, wo ich vor zwei
Jahren war. Ich kann über meine anaerobe Schwelle gehen und ich scheine
mich auch wieder so gut zu erholen wie früher. Ich kann ohne Probleme
bis zu einem Pulsschlag von 190 gehen und ich habe anscheinend sogar 15
Watt zugelegt."
Armstrong kann es kaum abwarten, sich endlich
wieder in Rennen mit seinen Gegnern zu messen, aber die Ärzte empfehlen
eine allmähliche Rückkehr in die Rennen. "Die Teamchefs
meines neuen Teams US Postal und ich haben ursprünglich vereinbart,
mein Debüt sollte Ende März in den USA sein, aber jetzt haben
wir entschieden, meine Rückkehr vorzuziehen. Ich werde die Ruta del
Sol (15.-19.02.) fahren und dann Paris-Nizza. Dieses Jahr werde ich nicht
die Tour de France fahren, aber wenn alles nach Plan läft, fahre
ich die Vuelta als Vorbereitung auf die WM."
Armstrong wird nach Europa zurückkehren
und dort die ganze Saison über wohnen. Um die Wiedergeburt vollkommen
zu machen, will Armstrong den Bund fürs Leben eingehen. "Anfang
Februar gehe ich nach Europa. Ich werde in einem Haus an der Cote d'Azur
leben." Christine, die Frau aus Austin, die Armstrong im Mai heiratet,
wird ihn nach Frankreich begleiten.
Nächste Woche wird Armstrong seine
neuen Teamkameraden vom Team US Postal treffen. "Das Team legt viel
Vertrauen in mich. Und ich in das Team. Sportdirektor Johnny Weltz ist
ein alter Freund, es wird keine Probleme geben. Ich habe übers Internet
verfolgt, was im europäischen Radsport passiert ist. Aber ich habe
genug vom "virtuellen Radsport", ich sehen mich nach Rennen."
Erschienen in Gazetta della
sport
Göttliche
Liebe
ZERFALL
EINES MYTHOS': DIE EVOLUTIONSTHEORIE
Harun Yahya
Wenn man heute die europäischen Medien
vorsichtig verfolgt, wird man häufig Nachrichten über die Evolutionstheorie
von Charles Darwin antreffen. Große Medienkonzerne, weithin bekannte
und "angesehene" Zeitschriften setzen diese Theorie regelmäßig
auf die Tagesordnung. Wenn man sich dabei den verwendeten Stil ansieht,
erhält man den Eindruck, als sei diese Theorie eine absolut bewiesene
Wahrheit, über die sich keinesfalls diskutieren ließe. Die
dabei am häufigsten verwendete Nachrichtenschablone sieht etwa so
aus wie: "das vermißte Glied in der Evolutionskette wurde mit
diesem neu gefundenen Fossil vervollständigt". Und entsprechend
dieser Nachrichten besteht der wirksamste Beweis für die "affenartigen
Vorfahren" der Menschen, im speziellen aus einem, irgendwo in der
Welt gefundenem, Schädel.
Alltägliche Menschen, die diese Nachrichten lesen, glauben danach
natürlich, dass die Evolutionstheorie, genauso wie ein mathematisches
Gesetz, eine sichere Tatsache sei. In ihren Köpfen entsteht dann
ein Bild, welches so aussieht, dass alle Menschen, die an die Wissenschaft
glauben, diese Theorie als ein Gesetz annehmen müssten. Eine Theorie,
die behauptet, dass das Leben aus der Folge einer Reihe von Zufällen
entstanden ist...
Anders ist jedoch die Wirklichkeit.
Denn die Evolutionstheorie ist sehr weit entfernt davon, die Entstehung
der Lebewesen erklären zu können. Außerdem bringt jede
neue Entwicklung, die im Bereich der Biologie auftritt, auch neue Probleme
(!) hervor, die niemals mit Evolution erklärt werden können.
Noch deutlicher erläutert; eine Erklärung dieser Probleme durch
die Evolution wird auch zukünftig nicht möglich sein.
Die Zustimmung zum Unmöglichen
Der Hauptgrund, warum die Evolution für diese Probleme - von denen
ja täglich neue auftreten - keine Aufklärung finden kann, ist,
dass das ganze Leben auf einer unendlichen Anzahl von empfindlichen Gleichgewichten
aufgebaut ist; nämlich von Proteinen - die Bausteine des Lebens sind,
bis zum menschlichen Körper - der der höchste Stand des Lebens
ist. Die Evolutionstheorie, die das Wesen eines bewussten Schöpfers
verweigert, kann der Frage "wie diese Gleichgewichte bewusstlos gebildet
und geschützt worden sind"; keine andere Erklärung außer
den "Zufall" bringen.
Indessen sind die Gleichgewichte die wir hier erwähnen so sensibel
und so zahlreich, dass die Behauptung, dass sie durch "Zufall"
entstanden seien, wirklich nichts mit einem gesunden Menschenverstand
zu tun hat. Die Wahrscheinlichkeit der "zufälligen" Entwicklung
von nur einem der Millionen Faktoren, die das Leben bilden, z.B. der Proteine,
die die Grundstoffe der Lebenszellen sind, ist praktisch Null. Denn ein
Protein entsteht aus 20 verschiedenartigen und durchschnittlich je 1000
- 1500 Aminosäuren, die nach einander in einer bestimmten Anordnung
folgen.
Bei schon einem winzigen Fehler in dieser kettenartigen Aneinanderreihung,
kann kein funktionelles Protein entstehen. Die Erstehung so einer bestimmten
fehlerlosen Aufstellung als "Zufall" zu kennzeichnen, kann nur
mit einem einzigen Wort beschrieben werden: Blödsinn. Einer der wichtigsten
Verteidiger der Evolution, der russische Wissenschaftler A. I. Oparin
gesteht in seinem Buch Namens "Origin of Life - Ursprung des Lebens":
"Sogar die Einfachste dieser Tausenden von Kohlenstoff-, Wasserstoff-,
Sauerstoff- und Stickstoffatomen, enthalten Stoffe (Proteine), die alle
eine individuelle Form und Anordnung haben, und eine komplexe Struktur
darstellen. Für diejenige die diese Struktur der Proteine genau untersuchen,
ist das selbständige Zusammenkommen dieser Stoffe genauso unwahrscheinlich
wie die Möglichkeit; dass es aus Buchstaben, die beliebig in die
Gegend ausgestreut wurden, das Gedicht "Aeneid" des römischen
Dichter Virgil entstand." (A.I. Oparin, Origin of Life, Seite 132-133)
Welches ist nach ihrer Meinung vernünftiger? Zustimmen, dass ein
Gedicht von einem bewussten Dichter geschrieben wurde, oder die Wahrscheinlichkeit
annehmen, dass diese Schrift von Buchstabenschablonen die auf das Papier
beliebig gestreut und danach mit einem großen Zufall an den richtigen
Stellen nebeneinander gefallen sind, entstand? Noch ein anderer Evolutionswissenschaftler
gesteht die Unmöglichkeit des zufälligen Entstehens eines Proteins
mit einem unterschiedlichen Beispiel. Nach seiner Erklärung ist die
Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Bildung von nur einem einzigen
Grundprotein (des Cythochrom-C's), welches für die Existenz von Leben
unbedingt existieren muss, so gering, wie "...als wenn ein Affe,
die Geschichte der Menschheit auf einer Schreibmaschine ohne irgendeinen
Fehler zu machen schreiben würde (vorausgesetzt, dass der Affe die
Tasten beliebig tippt)" (Prof. Ali Demirsoy, Vererbung und Evolution,
Seite 16)
Solch eine Wahrscheinlichkeit unbezweifelt anzunehmen, bedeutet die Grundsätze
eines gesunden Menschenverstands und Sinnes zu überfahren. Wenn man
selbst nur einen einzigen, auf ein Stück Papier notierten, korrekten
Buchstaben sieht, ist man vollkommen sicher das dieser von jemandem aufgeschrieben
wurde. Und wenn man ein Buch sieht, in dem die Geschichte der Menschheit
aufgeschrieben ist, ist man natürlich absolut sicher, dass diese
von einem Schriftsteller aufgenommen wurde. Kein einziger selbstbewusster
Mensch, der mit einem gesunden Verstand bedacht ist, wird behaupten, dass
die Buchstaben in diesem riesigen Buch "zufällig" nebeneinander
gekommen sind.
Jedoch ist es äußerst interessant, dass die Evolution genau
diese unsinnige Behauptung verteidigt. Wobei noch zu bemerken ist, dass
die oben genannten Beispiele nur Wahrscheinlichkeitsberechnungen für
die zufällige Entstehungs-Wahrscheinlichkeit von nur einem einzigen
Protein sind. Außerdem müsste man noch eingestehen, dass sich
noch Millionen von "unmöglichen Zufällen", wie dieser,
einstellen müssten, damit der Prozess, von dem die Evolution spricht,
sich abwickeln könnte. Evolution, ist ein anderer Name dafür,
all diese Unmöglichkeiten blindlings zu akzeptieren.
An diesem Punkt muss unbedingt gefragt werden, warum die Evolutionisten
diese unverständlich alberne Behauptung mit Beharren verteidigen
und nicht nur das; eine andere Frage ist auch, warum sie versuchen, diese
Lüge der Gesellschaft mit ihren Medien aufzuzwingen?
Der Wissenschaftler von wem wir eben das Beispiel von dem "mit einer
Schreibmaschine tippenden Affen" zitiert haben, hat auch zu diesem
Thema eine interessante Erklärung:
"Die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Reihenfolge eines Cythochrom-C
zu bilden, ist so gut wie Null. Man könnte das auch so ausdrücken:
Wenn das Leben eine bestimmte kettenartige Aneinanderreihung erlangt,
hat das eine derartige Wahrscheinlichkeit, dass es im ganzen Universum
nur einmal entsteht. Oder es müssten bei der Bildung übernatürliche
Kräfte mitgeteilt haben, die wir nicht kennzeichnen können.
Aber diese letzte Tatsache zu akzeptieren, widerspricht der wissenschaftlichen
Absicht. In diesem Fall muss man die erste Voraussetzung genau studieren."
(Prof. Ali Demirsoy, Vererbung und Evolution, Seite 61)
Aus diesen Zeilen verstehen wir, dass die Evolution in Wahrheit, eine
nicht von wissenschaftlichen Entdeckungen unterstützte Theorie ist.
Ganz im Gegenteil, diese Theorie ist vollständig aus Gedanken entsprungen
und danach trotz wissenschaftlicher Gegenbeweise zu einem Dogma umgewandelt
worden, wofür man versucht, Akzeptanz zu erhalten. Und wie man den
vorangegangenen Zeilen entnehmen kann, haben diese ganzen Bemühungen
auch noch eine "Absicht". Wegen etwas viel wichtigerem, nämlich
wegen dieser Absicht, muss das Erschaffen des Lebens von einem Schöpfer
zwangsläufig geleugnet werden.
Diese Situation zeigt uns die wahre Mission der Evolutionstheorie: Diese
Theorie wurde nicht aufgeworfen um die Wahrheit zu finden, sondern sie
ist da, um die Wahrheit zu verfälschen und ihr größtes
Ziel ist die Vernichtung des religiösen Glaubens.
Ja, aber warum bloß? Wer hat Vorteil von der Vernichtung des religiösen
Glaubens, wofür eine so maßlose Lüge erfunden und in die
Köpfe der Massen injiziert wurde?
Die ideologische Absicht im Hintergrund
der Evolution
Um sehen zu können, warum die Evolutionstheorie mit Beharrlichkeit
verteidigt wird, muss man zu erst die geschichtliche Entwicklung, die
den Hintergrund der Evolutionstheorie bildet, durchschaut haben.
Bekannter Weise, wurde Europa bis zur modernen Epoche von der Autorität
der christlichen Kirche beherrscht. Die nach religiösen Kriterien
eingerichtete Ordnung stand ab dem 16. Jahrhundert mit den Interessen
mancher sozialer Gruppen, die neu an Macht gewonnen hatten, ernsthaft
in Widerspruch. Diese Klasse, die durch Handel zu großem Reichtum
gekommen war, aber keine politische Kraft besaß, startete gegen
die Autorität der Macht der christlichen Kirche einen langen Kampf.
Bekanntermaßen, brachte die Französische Revolution eine große
soziale Veränderung mit sich, wobei sie durch das Vorantreiben dieser
reichen Klasse verwirklicht wurde.
Jedoch hatten diese säkularen Kräfte nicht nur Auseinandersetzungen
mit der Kirche auf der politischen und sozialen Ebene, sondern standen
sie gleichzeitig im Bereich der Philosophie mit der Kirche in Konflikt.
Um die Ordnung, die von der Religion beherrscht wurde, abschaffen zu können,
musste man grundsätzlich den Glauben an die Religion, schwächen.
Die Führer der Ära der Aufklärung im 18. Jh., sowie die
Positivisten des 19. Jh. stammen immer aus der gleichen Klasse und fanden
auch seitens der gleichen Gruppe Unterstützung. Das mit der Schwächung
oder Vernichtung des religiösen Glaubens, entstandene Vakuum, wurde
auch wieder von Ideologien, die von der gleichen Klasse produziert wurden,
aufgefüllt. Die erste dieser Ideologien war der Liberalismus. Dem
Liberalismus folgte der sich aus einer Reaktion heraus entwickelte Sozialismus.
Danach kam der mit Rassismus einher gehende Faschismus.
Diese Ideologien besitzen gegensätzliche Ideen, waren aber alle Produkte
der neuen weltlichen Ordnung und vereinigten sich auf der gleichen anti-religiösen
Grundlage. Keine dieser Ideologien erwähnte die Verantwortlichkeit,
die der Mensch gegenüber seinem Schöpfer trägt und keine
erwähnte, dass der Mensch verpflichtet ist, sein Leben nach den von
seinem Schöpfer bestimmten Regeln auszurichten. Im Gegenteil, diese
Prinzipien, die die Anpassung an eine Religion unabdingbar machen, waren
für sie schädlich. Das der Mensch "erschaffen" sein
sollte, passte ihnen nicht.
Aus diesem Grund bedurfte es ihnen einer Erklärung, die angeblich
beweisen sollte, dass der Mensch "nicht geschaffen" wurde. Die
Evolution. Ja, diese Theorie fungierte als Retter für die Bedürfnisse
dieser Ideologien. Die Tatsache, dass die unter den genannten Ideologien,
in Sachen Religionsfeindlichkeit radikalste und am freiesten sprechende
Ideologie, der Sozialismus sich dieser neuen Theorie mit großem
Eifer annahm, ist bemerkenswert: Karl Marx schrieb seinem Freund und "Genosse"
Friedrich Engels am 19. Dezember 1860 in seinem Brief über Darwin's
Buch "Der Stamm der Arten" diese Zeilen: "Ja, genau das
ist es, was dem naturgeschichtlichen Fundament unserer Ansicht entspricht."
(Marx and Engels Letters, Bd. 2, Seite 426)
Der Darwinismus hat auch für die Lehre der Rassen, welche eines der
Nebenprodukte der neuen Weltordnung ist, den größten Nährboden
gebildet.
Die Denkensweise, die behauptet, dass manche Menschenrassen Herrenrassen
seien, behauptet auch, dass manche Rassen in dem Evolutionsprozess Fortschritte
machten und so die anderen überholten. Diese als "Sozial-Darwinismus"
bezeichnete Interpretation diente allen Verteidigern der Rassenlehre,
angefangen von Joseph Arthur Graf von Gobineau bis Adolf Hitler, als Inspirationsquelle.
Auch legte Darwin selbst mit seiner Behauptung, der weiße Mann sei
im Evolutionsprozess fortschrittlicher als der schwarze, eine Grundlage
für den Rassismus. Neben dem Sozialismus und Faschismus benötigt
auch heute die westliche und bald die ganze Welt beherrschende Ideologie
des Kapitalismus für ihre philosophische Seite die Evolution. Die
Annahme, dass der Mensch "nicht erschaffen" wurde und dass die
Massen aufgrund dieser Annahme ihr Leben einrichten, ist für diese
Ideologie und für die lange Dauer ihrer Weltordnung zwangsläufig.
An dieser Stelle ist es bemerkenswert, dass in den USA bei der Verbreitung
des Darwinismus insbesondere solche kapitalistischen Dynastien wie Rockefeller
und Carnegie finanzielle und propagandistische Unterstützung leisten.
Bei den von diesen zwei Dynastien gegründeten Stiftungen, der Rockefeller
Foundation und der Carnegie Institution handelt es sich um jene Institutionen,
welche den Forschungen auf dem Gebiet Evolution bis heute die größten
finanziellen Hilfen zukommen haben lassen. Michael A. Cremo und Richard
L. Thompson befassen sich mit diesem Thema in ihrem Buch "The Hidden
History of Human Race" und betonen dass die Carnegie Institution
mit der Fortsetzung ihrer Unterstützung eigentlich den Sieg der wissenschaftlich
kosmologischen Vision zum Ziel hat, welche für sich selbst beansprucht,
an die Stelle der alten religiös inspirierten Kosmologien zu treten.
Auch die Rockefeller Foundation unterstützt die gleiche "materialistische
Kosmologie" und dient der Mission: "der Fortführung der
modernen Zivilisation, welche die Absicht hat, die Begriffe Gott und Geist
in einem engen Rahmen der Mythologie zu halten".
Die Evolutionspropaganda, welche uns ständig seitens der populären
Medienkonzerne, den berühmten und "geschätzten" Zeitschriften
des Westens zuteil wird, ist genau das Resultat dieses ideologischen Zwangs.
Weil die Evolution aus ideologischen Gründen unverzichtlich ist,
wurde es von dem Kreis, der die Normen des Wissens bestimmt, zu einem
undiskutierbaren Tabu umwandelt. Die übrigen Wissenschaftler müssen
für die Dauer ihrer eigenen Karriere diese aufgezwungenen Paradigmen
verteidigen oder wenigstens stillschweigen bewahren.
Verpackte Lügen
Weil die Evolution einen ideologischen
Sinn besitzt, wird sie von Medienkonzernen, die an die Wichtigkeit dieses
Sinnes glauben, natürlich mit einem großen Eifer unterstützt.
Dabei wissen sich die Evolutionisten des Vorteils, welchen sie durch die
"Gehirnwäsche"-Programme der Medien erlangen, gut zu bedienen.
Unzählige Menschen wurden davon, dass es eine Evolution gibt, dermaßen
fest überzeugt, dass niemand auch nur daran denkt, "wie?"
oder "warum?" zu fragen. Alles hat Gültigkeit, egal was
auch die Evolutionisten schreiben würden. Deshalb können Evolutionisten
ihre Lügen, wenn sie diese auch nur ein wenig attraktiv verpacken,
ganz einfach glaubhaft machen.
Zum Beispiel wird sogar in den "wissenschaftlichsten" Evolutionsbüchern,
eine der größten Sackgassen der Evolution, "der Sprung
vom Wasser zum Land" mit einer Einfachheit, mit der man sogar Kinder
nicht überzeugen kann, erläutert. Gemäß der Theorie
fing das Leben im Wasser an und die ersten entwickelten Tiere seien Fische
gewesen. Nach dieser Theorie - wie immer das auch geschehen sein soll
(!) - fingen eines Tages diese Fische an, sich auf das Land zu schleudern!
(Als Grund dafür wird meistens eine Dürre angezeigt). Und wieder
gemäß dieser Theorie erhalten - wie auch immer (!?) - die Fische,
die sich entschlossen haben, an Land zu leben, statt ihren Flossen, Füße;
Statt Kiemen, Lungen!
In den meisten Evolutionsbüchern steht zu dieser Behauptung nichts
als Erklärung, wie das alles statt gefunden haben soll. Selbst in
den "wissenschaftlichsten" Quellen, wird die Absurdität
dieser Behauptung hinter einigen sinnlosen Sätzen wie "
und
der Übergang vom Wasser ans Land verwirklichte sich" verborgen.
Wie mag "dieser Übergang" wohl verwirklicht sein? Wir wissen,
dass, wenn ein Fisch aus dem Wasser kommt, nicht mehr als einige Minuten
leben kann. Was würde mit den Fischen passieren, nähmen wir
an, dass es, wie die Evolutionisten behaupten, eine Dürre gegeben
hat, und dass die Fische sich zwangsläufig gen Land richteten? Die
Antwort ist ganz leicht: Alle Fische, die aus dem Wasser kommen, würden
einer nach dem anderen, in einigen Minuten sterben. Es ist ganz egal ob
dieser Prozess dabei möglicherweise zehn Millionen Jahre dauert,
die Antwort ist wieder die gleiche: Die Fische würden einer nach
dem anderen sterben. Niemand kann sagen, dass "..möglicherweise
manche dieser Fische, die bei ihren Versuch im vier millionstem Jahr aus
dem Wasser kamen und dann genau in dem Moment, als sie im Sterben lagen,
sich plötzlich ihre Flossen zu Füßen und ihre Kiemen zu
Lungen verwandelten!". Denn das ist völlig lächerlich.
Aber genau das ist es, was die Evolutionisten behaupten. "Übertragung
von Wasser zu Land", "Übertragung von Land zu Luft"
und noch viele angebliche "Sprünge" werden durch diese
unvernünftigen Erklärungen angeblich erklärt. Die Evolutionisten
halten es für besser für sie selbst, wenn sie von der Erstehung
komplexer Organe, wie Augen und Ohren, schweigen.
Die "Verbindungsglieder", die durch die Evolutionisten eingesetzt
werden, um diese phantastischen Umwandlungen zu bestätigen, sind
gute Beispiele für Fälschung und Verzerrung. Zum Beispiel wurde
der von den Evolutionisten als ein fast vor 70 Millionen Jahren ausgerotteter
Organismus und ein "Zwischenglied" des Überganges vom Wasser
zum Land dargestellte Fisch Coelacanth (Rhipitistian Crossopterigian),
unter großem Erstaunen der Evolutionisten 1939 lebendig nahe Madagaskar
gefunden. Der gleiche Fisch wurde nachher fast 50mal im offenen Meer gefangen.
Und es wurde gesehen, dass die Organe (seine Innenohralcoven, sein Hauptrückgrat
und Schwimmbeutel) durch die dieses Tier sich für die Evolutionisten
als "Zwischenglied" auszeichnete, überhaupt nicht solche
"Zwischenglied"-Eigenschaften besitzen.
Dasselbe gilt für alle andere Fossilien die als "Zwischenglieder"
dargestellt werden. Einige Geständnisse der Evolutionisten zu diesem
Thema sind ziemlich interessant. Zum Beispiel sagt der weithin bekannte
Naturwissenschaftler A.H. Clark: "Da wir keinen Beweis haben, einen
Übergang zwischen Fossilien und lebenden Gruppen anzuzeigen, sollten
wir notwendigerweise annehmen, dass solche Zwischenglieder nie existierten."
Ein weithin bekannter Genetiker und Evolutionist, Richard B. Goldschmidt
bekennt, dass keine solch erwähnten Dinge wie "Zwischenglieder"
existierten und nimmt dann an, dass die Arten "ganz plötzlich
entstanden seien". Er erklärt dieses so: "In der Praxis
sieht man alle bekannten Familien ohne irgendwelche Zwischenglieder plötzlich
im Dasein." Und es ist ganz klar, dass "ein plötzliches
Entstehen" auf die Schöpfung verweist.
Obgleich die Evolutionisten in den wissenschaftlichen Plattformen in Verlegenheit
gebracht werden, ist es für sie leicht, die alltäglichen Menschen
mit "wissenschaftlichen" Verpackungen zu betrügen: Sie
zeichnen eine illusionäre Abbildung, die eine Übertragung vom
Wasser zum Land darstellt, dann erfinden Sie lateinische Namen für
das Tier im Wasser, für seinen auf dem Land gefundenen illusionären
"Enkel" und auch für das "Zwischenglied" (das
ist natürlich ein phantastisches Tier, das eigentlich überhaupt
nicht existiert). Jetzt ist die verpackte Lüge fabriziert: "Der
Eusthenopteron wandelte sich in einem langen Evolutionsprozess erst in
den Rhipitistian Crossoptergian um, dann in den Ichthyostega". Wenn
Sie dann noch diese Wörter von einem Wissenschaftler, mit dicken
Brillengläsern und einer weißen Schürze, erläutern
lassen, können Sie viele Leute schon im Voraus überzeugen. Die
Medien-Konzerne, die sich der Verbreitung der Evolutionstheorie gewidmet
haben, verkünden diese gute Nachricht sofort am nächsten Tag
in die ganze Welt mit einer großen Begeisterung. Für die Majorität,
die die Welt nur durch die Augen der Medien sehen, würde dieser Beweis
mehr als genügend sein
Andere verpackte Lügen sind die von den Evolutionisten produzierten
"Rekonstruktions-Zeichnungen". Sie können viele von diesen
in den evolutionistischen Publikationen finden. In diesen Zeichnungen
finden sich meist halb menschliche - halb affenähnliche Geschöpfe
mit ihrer ganzen Familie wieder. Ein behaarter Körper, ein etwas
krummer Gang und ein Gesicht zwischen einem Mann und einem Affen, so werden
diese Geschöpfe entsprechend den sogenannten Fossilien dargestellt,
die angeblich von den evolutionistischen "Wissenschaftlern"
gefunden wurden.
Aber die Wahrheit ist, dass diese Rekonstruktionen überhaupt nichts
bedeuten. Denn die Fossilien informieren uns nur über den Knochenbau
des Lebewesens. Man kann durch diese Fossilien keine Erkenntnis gewinnen,
wie "behaart" der Körper des Lebewesens war. In gleicher
Weise würde man keine Informationen über die Nase, die Ohren,
die Lippen und das Haar des Lebewesens haben. Jedoch stellen die Evolutionisten
meistens genau diese Organe wie Nase, Lippe und Ohr als halb menschlich
- halb affenähnlich dar.
Auf diese Art können Sie auch ein phantastisches Zwischenglied erhalten,
indem Sie die Nase, die Ohren und die Lippen eines Affen auf einem menschlichen
Schädel hinzufügen.
Die, von den Evolutionisten erfundenen Geschichten, sind dermaßen
geschwindelt, dass sie schon mit dem gleichen Schädel viele unterschiedliche
Gesichter verbinden können. Die absolut verschieden aussehenden drei
Rekonstruktionen des Australopithecus Robustus (Zinjanthropus) genannten
Fossils bilden dafür ein sehr bekanntes Beispiel. Ein anderes Beispiel
bilden die von einem aus dem Zahn eines Schweins hervorkommend dargestellten
Zeichnungen des Nebraska Mannes mit einer halb menschlichen - halb affenähnlicher
Erscheinung, auf der man auch seine Familie sehen kann. Dies zeigt sehr
gut, was für einen Umfang die phantasievolle Energie der Evolutionisten
besitzt.
Dennoch sind diese phantastischen Zeichnungen für viele Menschen
zufriedenstellende Beweise. Es kann ja nicht sein, dass diese "wichtigen"
Wissenschaftler alle diese Tabellen willkürlich erfinden oder!?
Aber diese Wissenschaftler "fabrizieren" diese Tabellen im wahrsten
Sinne des Wortes. Denn die Evolution ist nichts anderes als eine logische
Einbildung die von keinerlei konkreten (empirischen) Entdeckungen bestätigt
werden kann.
Der Grund, warum diese Einbildung überall
in der Welt seit ein einhalb Jahrhunderten als eine absolute Tatsache
proklamiert wird ist, dass sie den modernen Weltauftrag, welcher durch
weltliche ideologische Systeme angeordnet wird, unterstützt. Wie
es in diesem Artikel verständlich dargestellt ist, benötigen
die Ideologien dieses Weltauftrages Konzepte wie Darwinismus um sich rechtfertigen,
fortfahren und um diese große Täuschung in der Kraft halten
zu können.
Das Ergebnis
Alle Kenntnisse, die die moderne Biologie
hervor bringt, zeigt, dass die Bildung des Lebens in keiner Weise mit
Zufall, insbesondere im molekularen Bereich, erklärt werden kann.
Das überragende Bewusstsein, welches jeden Punkt im Universum beherrscht,
ist der eindeutige Hinweis der Existenz Allahs. Tatsächlich können
heute wichtige Persönlichkeiten aus der Mikrobiologie die Evolution
nicht mehr verteidigen. Statt dessen setzt sich unter den genannten Wissenschaftlern
eine andere Theorie durch: Die Theorie des "Intelligenten Design"s...
Die Wissenschaftler die diese Theorie verteidigen, betonen dass das Leben
von einem bewussten "Designer" erschaffen wurde. Es ist eine
konkrete Wahrheit und eine ganz einfache Logik: Die Wissenschaftler, die
diese Tatsache verteidigen, erklären dass es sehr offensichtlich
ist, dass das Leben von einem bewussten "Schöpfer" ausgelöst
wird. Es ist eine ausdrückliche Tatsache und eine sehr einfache Logik:
Ein kompliziertes System oder ein sehr ausführlicher Aufbau kann
sich nur in der Unterstützung eines bewussten Designs entwickeln.
Zum Beispiel würde niemand, der den Berg Rushmore in den USA sieht,
bezweifeln, dass die Gesichter auf diesem Berg entworfen wurden. Es würde
total sinnlos sein, zu erklären, die Gesichter der vier amerikanischen
Präsidenten, die in der Tat auf dem Berg als Kunstwerke geschnitzt
wurden, hätten sich durch Zufall gebildet; das heißt durch
einige natürliche Faktoren wie Wind, Erdbeben oder Blitze...
Dieses ist der Punkt, zu dem die Wissenschaft uns führt. Während
die lebendige Welt erforscht wird, wird ein offensichtliches Design aufgedeckt,
das Allah und sein ewiges Dasein vorstellt. Wir müssen ihn nicht
notwendigerweise sehen, um sein Bestehen zuzulassen. Allah zeigt uns sein
Dasein mit der perfekten Ordnung, welche Er im ganzen Universum eingerichtet
hat. Aber so lange die Evolutionisten diese offensichtliche Tatsache nicht
annehmen, stehen sie ergebnislos in einer unendlichen Sackgasse. Und dieses
Chaos, in dem sie sich befinden, fährt so lange fort bis sie es selber
zugeben...
adventistisch,
Advetismus
Ankuft Jesu auf Erden; (nahe) Wiederkunft
Christi zum Endgericht.
Äon
Übersetzung: lange Zeit, Ewigkeit. Unterschiedlich lang vorgestellte
Zeitspanne.
Äther
In der Antike die oberste, feinste luft - Urstoff alles Entstandenen,
Weltseele.
Akasha-Chronik
Esoterische Vorstellung, daß es im Jenseits eine Chronik gibt, in
der jedes Einzelschicksal, aber auch der ganze Weltverlauf eingetragen
ist. Über die Schicksale hinaus läßt diese Chronik auch
die Aufgaben, die jedem Menschen zugeteilt sind, erkennen.
Anthroposophie, Anthroposophische Gesellschaft
Wörtlich: Weisheit vom Menschen. Von Rudolf Steiner begründete
esoterische Weltanschauung, die von der Theosophie wichtige Impulse erhielt.
1912/13 gründete Steiner als Abspaltung der Theosophischen Gesellschaft
die Anthroposophische Gesellschaft.
apokalyptisch, Apokalyptik
Wörtlich: Enthüllung, Offenbarung; die auf einer besonderen
Offenbarung basierende Beschreibung des kommenden Weltendes; teilweise
wird apokalyptisch hier im Sinne von endzeitlich gebraucht.
Ashram
Ursprünglich die Bezeichnung für ein indisches Kloster, später
dann für das Haus eines Gurus. Darüber hinaus heute die Bezeichnung
für die Wohngemeinschaft oder das Zentrum z.B. einer solchen Gruppe
wie der Bhagwan-Bewegung.
Astrologie
...
Atman
Sanskrit-Begriff; Lebensprinzip, erfahrbares Selbst des Menschen; oft
auch "Seele".
Baptisten
Christliche Gemeinschaften, die heute im Weltbund der Baptisten"
(wörtlich: Täufer) mit rund 70 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen
sind. Kennzeichnend ist die Ablehnung der Kindertaufe und die daraus resultierende
alleingültige Erwachsenentaufe, die auch beim Übertritt aus
anderen christlichen Kirchen vollzogen wird. Die Baptisten sind Mitglied
beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und sind daher nicht
den "Sekten", sondern den Freikirchen zuzuordnen. Die Bezeichnung
rührt vom griechischen Wort charis (=Gnade) her. Nach Paulus in 1.Korinther
12-14 teilt der Heilige Geist jedem Menschen verschiedene Charismen zu,
so daß keiner alle bzw. jeder andere Gaben besitzt. Die heutigen
charismatischen Christen legen somit besonderen Wert auf diese Erfahrung
des Heiligen Geistes, wie er sich bei ihnen in Ekstase, Prophezeiungen
( Prophet), Zungenrede und Heilungen zeigt.
charismatisch
Die Bezeichnung rührt vom griechischen Wort charis (=Gnade) her.
Nach Paulus in 1.Korinther 12-14 teilt der Heilige Geist jedem Menschen
verschiedene Charismen zu, so daß keiner alle bzw. jeder andere
Gaben besitzt. Die heutigen charismatischen Christen legen somit besonderen
Wert auf diese Erfahrung des Heiligen Geistes, wie er sich bei ihnen in
Ekstase, Prophezeiungen (Prophet), Zungenrede und Heilungen zeigt.
Dogmen, Dogma
Wörtlich: Meinung, Lehrsatz. (Konfessionell) verbindliche Glaubensaussage.
Dual, Dualismus
Glaube an zwei unvereinbare Prinzipien oder Grundkräfte der Welt.
Emanation
Wörtlich: "Ausflüsse" des Göttlichen zur Welt
hin. Personifizierte Stufen des Seins Gottes.
esoterisch, Esoterik
wörtlich:"nach innen gewandt", verborgen. Vorstellung eines
religiösen Geheimwissens, das nur Eingeweihten zugänglich ist.
Heute schwerzu trennen von Okkultismus und New Age. Allgemein wird heute
unter Esoterik das gesamte Spektrum von Wahrsagerei bis Pendeln verstanden.
Der Begriff steht aber auch für den "Weg nach innen".
Eurythmie
...
evangelikal
Bezeichnung einer Frömmigkeitsrichtung christlichen Glaubens, die
die normative Funktion der Bibel als oberste Richtschnur besonders betont.
Unterschiedlich stark ausgeprägt jedoch wird auf der Irrtumslosigkeit
bzw. Inspiration der Bibel bestanden (=fundamentalistische Auslegung;
Fundamentalismus). Typisch für die evangelikale Ausrichtung ist die
Vorstellung, daß neben Christi Sühneopfer noch die persönliche
Erlösung jedes einzelnen notwendig ist. Verbunden mit dieser Erfahrung
des Christwerdens ist meist die Bekehrung.
Freikirche
Diese Bezeichnung umfaßt herkömmlicherweise eine Reihe von
Kirchen und Gemeinschaften, die sich seit dem 16. Jahrhundert aus verschiedenen
Reformkirchen heraus entwickelt haben und selbständig geblieben sind
( Baptisten, Mennoniten, Quäker, Methodisten, Heilsarmee). Meist
sind es Kirchen und Gemeinschaften, die aus dem Bemühen um die Erneuerung
urchristlichen Gemeindelebens entstanden sind und zu denen (im Unterschied
zu Sekten) ökumenische Beziehungen bestehen oder möglich sind.
fundamentalistisch, Fundamentalismus
Fundamentalismus dient heute als Bezeichnung für sehr verschiedene
religiöse, politische und gesellschaftliche Strömungen. Die
komplexe Lebenswirklichkeit wird auf eindeutige Quellen und Grundlagen
reduziert, um die Festlegung bestimmter Grundideen zu erreichen. Im christlichen
Fundamentalismus werden die Vorstellung, daß Gott die Bibel in allen
ihren Teilen wörtlich eingegeben hat (Verbalinspiration), und die
damit einhergehende, notwendige und wörtliche Befolgung der biblischen
Texte betont. So bekämpft der Fundamentalismus die historisch-kritische
Bibelauslegung, die Evolutionstheorie, theologisch und gesellschaftlich
liberale Strömungen; er wendet sich gegen jeden Synkretismus und
gegen die Ökumene (Ökumenischer Rat der Kirchen). Allen fundamentalistischen
Richtungen ist der absolute Wahrheitsanspruch gemeinsam.
gnostisch, Gnosis
wörtlich: Erkenntnis. Seit der Antike bekannter Religionstyp mit
unterschiedlicher Ausprägung. Leitend dabei ist die Vorstellung,
daß es nur wenigen Menschen möglich ist, Erkenntnis über
göttliche Geheimnisse zu erlangen. Gemeinsam ist den Gnostikern die
Einteilung der Welt gemäß dem Dualismus. Mensch und Kosmos
trügen Geistfunken der jenseitigen Lichtwelt in sich; daher müsse
der Mensch von der bösen, feindlichen Materie erlöst werden.
Dies wird möglich durch einen Gesandten des Lichts (meist Jesus Christus),
der dieses Wissen übermittelt.
Golgatha
Wörtlich: "Schädelstätte"; Kreuzigungsort Jesu
Christi.
Initiationsritus
Wörtlich: Einweihung durch einen bestimmten Brauch. Ein Initiationsritus
kann bezogen sein auf die Einweihung in eine Gemeinschaft oder in ein
Geheimnis; desweiteren kann darunter der Eintritt in einen neuen Lebensstand
verstanden werden. Auch bei der christlichen Taufe handelt es sich um
einen "Initiationsritus".
inkarnieren, Inkarnation, Inkarnierung
Wörtlich: Fleischwerdung (vgl. Reinkarnation bzw. Wiedergeburt);
dahinter verbirgt sich die Vorstellung, daß ein geistiges Wesen
menschliche Gestalt annimmt.
Karma
Sanskrit-Wort: eigentlich arm n (=Werk, Tat). Das Gesetz der Vergeltung
von Taten. Im Hinduismus und Buddhismus existierende Vorstellung, daß
jede menschliche Tat im nächsten Leben ( Wiedergeburt/Reinkarnation)
die ihr entsprechende Folge hat (gut oder böse). Somit wird die im
Leben erfahrene Ungleichheit der Menschen nicht durch göttliche Wirkung,
sondern durch das menschliche Tun erklärt.
Krishnamurti
Jiddu Krishnamurti (1895-1986), Pseudonym des Hinduknaben Jiddu Narayniah,
von Beruf freier Lehrer. Die Weltpräsidentin der Theosophischen Gesellschaft",
Annie Besant (1847 1933), vermutete in ihm den von vielen Theosophen erwarteten
Weltlehrer" und erhob ihn 1912 zum wiedergekommenen Christus, was
letztlich zur Abspaltung der "Anthroposophischen Gesellschaft"
Rudolf Steiners führte.
Kundalini
Sanskrit-Begriff; nach tantrischer Lehre die weibliche Energie, die sich
am Steißbein jedes Menschen in Form einer Schlange (wörtlich:
zusammengerollt") konzentriert und durch bestimmte Tantra-Techniken
dazu gebracht wird, in das Zentrum des Bewußtseins unter dem Schädeldach
aufzusteigen, um sich mit der männlichen Energie zu verbinden.
Manifestation
Wörtlich: Handgreifbarwerdung. Selbstbezeugung Gottes in äußeren
Ereignissen.
Medium
Person, die (meist durch ein Schlüsselerlebnis oder eine spezielle
Einweihung) die Fähigkeit bekommen hat, mit der Geisterwelt in Kontakt
zu treten ( Spiritismus). Dies kann sich darauf beschränken, Botschaften
aus dieser höheren Welt quasi als Sprachrohr zu übermitteln
oder darüber hinaus noch die Fähigkeiten beinhalten, z.B. Gegenstände
ohne Berührung zu verrücken oder andere außergewöhnliche
Effekte zu erzeugen. Viele Medien beanspruchen für sich, das Sprachrohr
Gottes oder Jesu zu sein und führen auch Heilungen aus.
Metamorphose
Wörtlich: Umwandlung oder Verwandlung.
mystisch, Mysterienbuch
Wörtlich: Sich schließen. Ein Buch bzw. eine Schrift, die der/dem
Eingeweihten Einblick in die Geheimnisse des Glaubens und in die heilsgeschichtlichen
Zusammenhänge gewährt.
Mysterium
Ein für den menschlichen Verstand nicht ohne weiteres zugängliches
Geheimnis, das nur im Glauben erfaßt werden kann.
Mystik
Versenkung mit dem Ziel unmittelbarer Vereinigung mit Gott.
neuoffenbarerisch, Neuoffenbarer, Neuoffenbarung
Der Begriff Neuoffenbarung" geht zurück auf den Schreibknecht
Gottes", Jakob Lorber (1800 1864). Heutige Anhänger seines Schrifttums
gehen davon aus, daß Lorber von Gott bzw. Christus durch das innere
Wort" neue Botschaften in die Feder diktiert worden seien. Auf diese
Weise entstand ein umfangreiches Schrifttum, das noch heute verlegt wird.
In dieser Tradition stehen zahlreiche andere Neuoffenbarer, nicht zuletzt
auch Gabriele Wittek, die Lehrprophetin" des Universellen Lebens".
Die neuen angeblichen Jesus-Texte werden über die Heilige Schrift
gestellt. Die Widersprüche zum Alten und Neuen Testament sind offenkundig.
Daneben gibt es auch noch andere Arten des Offenbarungsempfangs (vgl.
hierzu die neuen Offenbarungen" des Mormonismus). Ebenso wie beim
Universellen Leben tragen Neuoffenbarungen" nicht unwesentlich zum
Entstehen einer Neureligion bei; christliche Begriffe werden zwar verwendet,
aber mit neuen, meist außerchristlichen Inhalten gefüllt.
neupfingstlerisch, Pfingstler, Pfingstbewegung
Sammelbezeichnung für mehrere religiöse Gruppierungen, in deren
Mittelpunkt die Gnadengaben des Heiligen Geistes (Zungenrede, Geisttaufe
usw.) stehen, die der Urgemeinde zu Pfingsten zuteil wurden. Die Neupfingstler
wurden ab 1971/72 von den zwei anderen großen Strömungen (klassische
Pfingstbewegung und Charismatische Erneuerung) unterschieden. Sie legen
starken Akzent auf die Mission, unterscheiden sich im Glauben von den
zwei anderen Strömungen nicht, pflegen aber einen anderen (meist
moderneren") Stil und andere Ausdrucksweisen.
Ökumene
...
okkult, Okkultismus
Wörtlich: dunkel, verborgen, geheim. In der Umgangssprache ähnliche
Verwendung wie Esoterik, jedoch mehr negativ besetzt als jene. Im wesentlichen
handelt es sich um eine unscharfe Sammelbezeichnung für die unterschiedlichsten
Phänomenbereiche, Praktiken und weltanschaulichen Systeme, die häufig
synonym für esoterisch", paranormal", mystisch" oder
übersinnlich verwendet werden. Das Lexikon des Geheimwissens"
(Freiburg 1976, S.300) versteht unter O. die Theorie und Praxis der Naturerscheinungen,
deren Ursachen mit dem bisher bekannten Naturgesetzen noch nicht erklärt
werden können." Im Zentrum des O. steht die Magie, also die
Beschäftigung mit un- oder übernatürlichen Erscheinungen
und umfaßt einzelne Techniken und Praktiken aus dem Bereich des
Spiritismus, Satanismus, aber auch der Esoterik.
Osho
Wörtlich: Meister". Der Gründer der Bhagwan-Bewegung, Rajneesh
Chandra Mohan (1931 1990), wurde bis 1989 von seinen Schülern als
Bhagwan" (=der Erhabene", der Göttliche"), später
dann Osho" genannt. Er soll diesen Titel nach eigenen Angaben von
Bodhidharma, den Urvater des Zen-Buddhismus übernommen haben.
Prophet, Prophetie
Wörtlich: "Berufener Sprecher" Gottes, zur Verkündigungs
seines Willens und der Zukunft. Prophetie bezeichnet die öffentliche
Rede (=Prophezeiung) im direkten Auftrag Gottes.
Reiki
Wörtlich: "Geist-Energie", bei Reiki handelt es sich um
eine ursprünglich aus Japan stammende alte Heilkunst. Darunter versteht
man auch eine universale Lebensenergie.
Reinkarnation
Wiedergeburt
Sanskrit
Wörtlich: das Zusammengezogene"; perfekt konstruierte, kultivierte
Rede; Sprache der vedischen Literatur; religiöse Gelehrtensprache
Indiens.
Spiritismus
Erklärungsmodell für rational unerklärliche Erscheinungen,
in welchem durch die Annahme einer feinstofflichen Geisterwelt angebliche
Einflüsse auf unser materielles Leben gedeutet werden. In den Einzelzügen
der Lehre von dieser Geisterwelt (gute und böse Geister usw.) unterscheiden
sich die verschiedenen Gruppen stark. Meist jedoch wird durch ein Medium
im Rahmen einer kleinen Gruppe (sog. Zirkel) Kontakt zu den Geistern hergestellt.
Durch diese erhält man Anweisungen und Vorhersagen für das Leben
oder Antwort auf einzelne Fragen.
Synkretismus
Wörtlich: Vermischung. Vermischung verschiedener religiöser
Auffassungen.
tantrisch, Tantra, Tantrismus
Der Tantrismus (Tantra heißt wörtlich: Faden oder Gewebe; gedacht
als Kette" von Gurus, die esoterische Lehren weitergeben) ist eine
im 5./6. Jahrhundert in Indien entstandene Erlösungslehre, die sowohl
den Buddhismus als auch den Hinduismus beeinflußt hat. Die Erlösung
wird durch die Verschmelzung mit dem göttlichen All-Einen erreicht.
Dafür werden verschiedene Praktiken eingesetzt, u.a. das Raunen von
bestimmten Mantras (Lautfolgen) oder Mudras (rituelle Finger- oder Handstellungen)
u.v.a. Darunter sind auch die Nysa (sakral-sexuelle Praktiken). Im Westen
wurden v.a. die sexuellen Techniken übernommen (Stichwort: befreite
Sexualität"), der Erlösungsgedanke jedoch immer stärker
zurückgedrängt.
Theokratie
Wörtlich: Gottesherrschaft. Verfassung, in der Gott als Herrscher
gilt.
Theosophie, Theosophische Gesellschaft
Wörtlich: Gottesweisheit. Im Unterschied zur christlichen Theosophie
handelt es sich bei der indischen Theosophie um eine synkretistische Weltanschauung,
die in der Überbietung der Wissenschaften (inklusive Philosophie
und Theologie) zur höchsten Wahrheit gelangen möchte. Theosophisches
Denken ist seit der Antike bekannt und in den verschiedensten Ausprägungen
vorhanden. Allen Richtungen gemeinsam ist meist eine Reinkarnationslehre,
die Lehre der eigentlichen Identität der Seele mit dem Göttlichen,
die Neigung zu bestimmten Verzichtsgeboten (z.B. kein Fleischgenuß),
die Anwendung von mystischem und okkultem Gedankengut sowie das Selbstverständnis
des Auserwähltseins. Die bekannteste und für die Gegenwart einflußreichste
theosophische Verbindung ist die 1875 von H. P. Blavatsky gegründete
Theosophische Gesellschaft", von der sich 1912 R. Steiners Anthroposophische
Gesellschaft" abspaltete.
Transfiguration
Verklärung bzw. Verwandlung des Menschen in eine höhere Bewusstseinssphähre.
Vision
Wörtlich: Gesicht, Schau.
Wiedergeburt
Wörtlich: Wieder-Fleischwerdung. Ursprünglich aus der ostasiatischen
Philosophie stammender Gedanke, daß der Mensch mehrere Leben auf
der Erde durchlebt. Vertritt diese Lehre im Osten v.a. die Auffassung
vom Leid auf der Erde, das der Mensch ertragen muß, und dem er nur
durch entsprechende Reinkarnationen ( Karma) allmählich entkommt,
kann im Westen eine andere (z. T. auch positive) Deutung (z.B. als persönliche
Vervollkommnung) erfolgen. In neuzeitlichen esoterischen Systemen ist
sie oft mit dem Karma-Gedanken verknüpft.
Yoga...
HARUN
YAHYA
Das Ergebnis des Human-Genom- Projekts (HGP)
wird von den Darwinisten verdreht:
Die angebliche Ähnlichkeit zwischen
Mensch und Affen ist ein Märchen!
Die Entschlüsselung der genetischen
Landkarte des menschlichen Erbguts, hat nicht ergeben, dass Menschen und
Affen verwandt seien. So wie bei jedem anderen wissenschaftlichem Fortschritt,
wollen sich die Evolutionisten auch diesen zu nutze machen, worauf man
nicht reinfallen sollte.
Die Entschlüsselung des menschlichen
Erbguts im Rahmen des Human-Genom-Projekts, ist ein wichtiger Fortschritt
in der Wissenschaft. Jedoch werden einige Ergebnisse in manchen evolutionistischen
Publikationen verdreht dargestellt. Diese behaupten, dass die Gene der
Schimpansen mit den Genen der Menschen eine Ähnlichkeit von 98% haben
und dass hierdurch die Verwandtschaft der Affen mit den Menschen erwiesen
sei, somit also die Evolutionstheorie wahr ist. In Wirklichkeit ist dies
nur ein verfälschter Beweis, welchen sie sich mittels der Unwissenheit
der Bevölkerung in diesen Themen, zu nutze machen.
Die Behauptung einer Ähnlichkeit von
98% ist eine irreführende Propaganda
Zuerst muss gesagt werden, dass die oftmals
von den Evolutionisten aufgestellte Behauptung, die DNS von Mensch und
Schimpansen seien zu 98% einander ähnlich, irreführend ist.
Um behaupten zu können, dass die genetischen Erbsubstanzen von Mensch
und Affe einander zu 98% ähnlich seien, müsste zuerst, ebenso
wie bei den Menschen, auch die genetische Landkarte der Schimpansen entschlüsselt
und diese danach miteinander verglichen werden. Aber so ein Forschungsergebnis
ist nicht vorhanden. Denn bis heute wurde nur das menschliche Erbgut entschlüsselt.
Für den Schimpansen wurde solch eine Forschung noch nicht durchgeführt.
Tatsächlich ist das Thema der Ähnlichkeit des Erbguts von Mensch
und Schimpansen zu 98% ein immer wieder aktuell werdendes Propagandamittel,
welches vor Jahren absichtlich erzeugt wurde. Dies ist eine sehr übertriebene
Verallgemeinerung, die in der Ähnlichkeit der Reihenfolge einiger
Aminosäuren mit ungefähr 30-40 Grundproteinen basiert. Mit einer
"DNS-Hybridisierung" genannten Methode, wurden die Sequenzanalysen
der DNS-Reihenfolgen entziffert, die diesen Proteinen entsprechen und
dabei wurden nur diese begrenzten Proteine verglichen.
Demgegenüber besitzt der Mensch ungefähr 100.000 Gene und somit
wieder ungefähr 100.000 von diesen Genen chiffrierte Proteine. Aus
diesem Grund hat die Behauptung, die DNS des Menschen und die der Schimpansen
hätten eine Ähnlichkeit von 98% miteinander, bei 40 ähnlichen
von 100.000 Proteinen, keine wissenschaftliche Grundlage.
Dabei ist der genannte DNS-Vergleich dieser 40 Proteine auch noch umstritten.
Dieser Vergleich wurde im Jahr 1987 von zwei Biologen, Sibley und Ahlquist
durchgeführt und in der Zeitschrift Journal of Molecular Evolution
(Nr. 26, Seite 99-121) veröffentlicht. Jedoch prüfte später
ein Wissenschaftler namens Sarich die Ergebnisse dieser zwei Biologen
nach und stellte fest, dass die Zuverlässigkeit der Methode die sie
verwendeten umstritten ist und dass die Ergebnisse sehr übertrieben
interpretiert wurden (Sarich et al. 1989. Cladistics 5:3-32). Ein anderer
Biolog, Dr. Don Batten, hat im Jahr 1996 dieses Thema ebenfalls überprüft
und die tatsächliche Ähnlichkeitsrate nicht mit 98%, sondern
mit 96.2% festgestellt (C.E.N. 19(1): 21-22, Dezember 1996 - Februar 1997).
Die menschliche DNS ist ähnlich mit
der DNS von Würmern, Fliegen oder Hühnern!
Wobei noch zu bemerken ist, dass die obenerwähnten
grundlegenden Proteine allgemein lebenswichtige Moleküle sind, die
sich in vielen Lebewesen befinden. Die Struktur dieser Proteine, die mit
der des Menschen sehr ähnlich sind, ist nicht nur bei den Schimpansen,
sondern bei sehr verschiedenen Lebewesen vorhanden. Ein Beispiel dafür
sind die in der Zeitschrift New Scientist veröffentlichten genetischen
Analysen, die 75% Ähnlichkeit zwischen der DNS der Nematoden (Fadenwürmer)
und der des Menschen (New Scientist, 15 Mai 1999, Seite 27) feststellt.
Das bedeutet natürlich nicht, dass Menschen und Würmer nur zu
25% unterschiedlich seien! Wenn wir den Stammbaum, der von den Evolutionisten
erstellt wurde, in Betracht ziehen, sehen wir, dass der Chordata-Stamm,
dem der Mensch zugezählt wird, von dem Nematoda-Stamm schon vor 530
Millionen Jahren getrennt war.
Anderseits wurde in den türkischen Medien ein Fund veröffentlicht,
bei dem das menschliche Erbgut mit einer der Drosophila-Art angehörigen
Taufliege verglichen wurde, wobei sich 60% Ähnlichkeit ergaben. (Hürriyet,
24 Februar 2000).
Wiederum zeigen Analysen einiger Proteine die Verwandtschaft des Menschen
mit ganz anderen Lebewesen auf. Die Forscher der Cambridge Universität,
haben in ihren Forschungen die Proteine einiger Landlebewesen verglichen.
In verblüffender Weise hat sich der Mensch mit Hühnern in fast
allen Beispielen, als nahestehender Verwandte entpuppt. Der nächste
nahestehende Verwandte ist das Krokodil! (New Scientist, c.103, 16 August
1984, S.19)
Ein anderes Argument der Evolutionisten, welches sie dazu benutzen, die
Verwandtschaft der Menschen mit Affen zu untermauern ist, dass der Mensch
46 Chromosomen, die Schimpansen und Gorillas 48 besitzen. Die Evolutionisten
sehen die nahestehende Chromosomenzahl als ein evolutionistisches Verhältnis
an. Wenn jedoch diese von den Evolutionisten angewandte Logik richtig
wäre, müsste der Mensch einen vor dem Schimpansen näherstehenden
Verwandten haben: Die Kartoffel! Denn die Kartoffel hat dieselbe Chromosomenzahl
wie der Mensch: 46!
Diese Beispiele zeigen, dass der Begriff genetischer Ähnlichkeit
kein Beweis für die Evolutionstheorie bildet. Denn die genetischen
Ähnlichkeiten stimmen nicht mit, den aufgestellten Evolutionsschemata
überein, sondern ergeben vollkommen widersprüchliche Ergebnisse.
Genetische Ähnlichkeiten kippen die
gewünschten Evolutionsschemata um
Wenn wir schließlich die Ergebnisse
insgesamt auswerten, sehen wir, dass biochemische Ähnlichkeiten keine
Beweise für die Evolution darstellen, sondern die Theorie widerlegen.
Dr. Christian Schwabe, Biochemieforscher an der medizinischen Fakultät
der South Carolina Universität, ist ein evolutionistischer Wissenschaftler,
der seit langen Jahren nach Beweisen im molekularen Bereich sucht. Er
forschte besonders auf Insulin und Relaxin basierenden Proteinen und versuchte
zwischen den Lebewesen, auf der Evolution basierende Verwandtschaften
aufzudecken. Jedoch musste er vielmals eingestehen, dass er in keinem
Punkt seiner Studien einen Beweis für die Evolution finden konnte.
In einem seiner Artikel, die in der Science Zeitschrift veröffentlicht
wurde, sagte er:
Die molekulare Evolution, hat heute für die Feststellung der Evolutionsverhältnisse
einen fast höheren Stellenwert als die Paläoanthropologie angenommen.
Als ein Molekular-Evolutionist müsste ich darauf stolz sein. Es ist
jedoch genau umgekehrt. Dass die molekularen Ähnlichkeiten, die eine
regelmäßige Weiterentwicklung der Arten zeigen müssten,
viele Ausnahmen besitzen, bietet ein sehr beunruhigendes Bild. Diese Ausnahmen
sind so zahlreich, dass ich glaube, dass diese Ausnahmen und Eigenartigkeiten
eine wichtigere Mitteilung tragen. (Christian Schwabe, On the Validity
of Molecular Evolution, Trends in Biochemical Sciences, V. 11, Juli 1986)
Der bekannte Biochemiker Prof. Michael Denkton
macht nach den in der molekularen Biologie entdeckten Ergebnissen, folgende
Anmerkungen:
Im molekularem Niveau ist jede Klasse der Lebewesen einzigartig, verschieden
und mit den anderen nicht in Verbindung stehend. Deshalb haben die Moleküle,
genauso wie die Fossilien gezeigt, dass die von den evolutionistischen
Biologen seit langer Zeit gesuchten theoretischen Verbindungsglieder nicht
existieren... Im molekularem Niveau ist kein einziger Organismus von dem
anderem abstammend oder auch primitiver oder weiter entwickelter... Wenn
diese molekularen Beweise vor einem Jahrhundert existiert hätten...
dann würde der Gedanke für organische Evolution bestimmt niemals
aufgegriffen. (Michael Denton. Evolution: A Theory in Crisis. London:
Burnett Books, 1985, Seite. 290-91)
Schlußfolgerung: Die Ähnlichkeiten
beweisen nicht die Evolution, sondern die Schöpfung
Natürlich wird der Mensch mit anderen
Lebewesen molekulare Ähnlichkeiten haben, denn sie bestehen aus denn
gleichen Molekülen, leben vom selben Wasser und in derselben Atmosphäre
und ernähren sich mit denselben Nahrungsmitteln, die auch aus den
gleichen Molekülen entstehen. Natürlich wird ihr Metabolismus
und somit auch die genetische Eigenschaft eine Ähnlichkeit tragen.
Jedoch beweist das nicht, dass alle Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren
abstammen.
Dabei ist das gemeinsame Material, nicht das Ergebnis der Evolution, sondern
das Ergebnis eines gemeinsamen Designs, d.h. alles wurde von einem Planer
aus erschaffen.
Ein Beispiel kann das Thema erläutern: Alle Gebäude auf der
Welt, werden aus ähnlichen Baumaterialien erstellt (Ziegel, Eisen,
Zement, usw.), dass bedeutet aber nicht das sie voneinander abstammen.
Sie werden mit demselben Baumaterial, in verschiedener Weise, alle einzeln
gebaut. So ist es auch bei den Lebewesen.
Das Leben ist nicht, wie die Evolution behauptet, mit uninspirierten Zufällen
entstanden, sondern durch die Schöpfung Allahs des Allmächtigen,
des Herrn ewiger Weisheit erschaffen worden.
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